Ex-Kapitän Spielbühler verlängert beim SC Feucht

Gute Neuigkeiten vor dem Flutlichtknaller

Der Ur-Feuchter bleibt auch einer: Felix Spielbühler (links) hat seinen Vertrag beim SC ligaunabhängig und sehr zur Freude des Vereinsvorstands um Ralph Stefan (rechts) verlängert. | Foto: SCF2017/05/Spielbuehler-Felix_1-1.jpg

FEUCHT – Von dieser Sorte gibt es nicht mehr viele beim SC Feucht: Spieler, die schon seit der Jugend im Waldstadion kicken und es bis in die Bayernligamannschaft geschafft haben. Einer, der definitiv in diese Kategorie gehört, ist Felix Spielbühler. Der 24-jährige Mittelfeldakteur ist, abgesehen von einer längeren Verletzungspause, schon seit Jahren fester Bestandteil der ersten Mannschaft – und wird dies auch noch für längere Zeit bleiben. Passend zum wichtigen Flutlichtgipfel am Freitagabend (19.30 Uhr) gegen den FC Sand hat der ehemalige Kapitän nun ein positives Zeichen gesetzt und seinen Vertrag beim SC für zwei Jahre ligaunabhängig verlängert.

Nach Keeper Andreas Sponsel (Der Bote berichtete) ist Spielbühler nun schon die zweite Stammkraft, die sich vorzeitig an den SC bindet. Und das obwohl noch nicht klar ist, in welcher Liga die Mannschaft in der nächsten Saison auflaufen wird. Denn immer noch geht das Abstiegsgespenst in der Zeidlergemeinde um. Der direkte Absturz in die Landesliga ist zwar nicht mehr möglich, aber dafür wird die Relegation immer wahrscheinlicher. Trainer Klaus Mösle betont zwar: „Wir geben die Hoffnung noch nicht auf, den Klassenerhalt direkt zu schaffen.“ Aber angesichts der vier Punkte Rückstand auf die SpVgg Ansbach (Platz 13) und des Hammer-Restprogramms mit den drei Top-Sechs-Mannschaften FC Sand, TSV Großbardorf und ASV Neumarkt sollten sich die Feuchter wohl oder übel auf das ungeliebte Nachsitzen einstellen.

Zumindest ist dann und auch jetzt schon gegen Sand Kapitän Matthias Heckenberger mit an Bord. Der 34-Jährige hat seine Muskelverletzung in Windeseile auskuriert und wird gegen die Oberfranken sogar in der Startelf stehen. Zum genau richtigen Zeitpunkt, denn mit seinen Standards könnte Heckenberger im Endspurt den Unterschied ausmachen. Dafür fehlt sicher Stephan König, der sich vor dem Bamberg-Spiel (1:1) letzte Woche das Knie verdreht hat und nun weitere Untersuchungen über sich ergehen lassen muss. Ebenfalls verzichten muss Mösle auf Dominik Ammon, der sich gegen Bamberg eine dumme Rote Karte abholte und nun noch nachträglich mit einer Drei-Spiele-Sperre belegt wurde. Für ihn wird Stefan Schorr auf der rechten Abwehrseite verteidigen.

N-Land Krischan Kaufmann
Krischan Kaufmann