SC Feucht gastiert bei Don Bosco Bamberg

Sonderschichten für den Auswärtssieg

Im Hinspiel gegen die DJK Don Bosco Bamberg daheim mussten die Feuchter um Michal Nowak (re.) spät den entscheidenden Wirkungstreffer zum 0:1 hinnehmen. | Foto: kk2017/04/scfeuchtdjkdonboscobamberg.jpg

FEUCHT – So, jetzt haben die Feuchter den Salat. Während die Zeidler unter der Woche ausnahmsweise pausieren durften, konnte die Konkurrenz im Abstiegskampf fleißig Punkte sammeln. Die SpVgg Weiden und die SpVgg Ansbach gewannen beide ihre Nachholspiele und sind am SC vorbeigezogen. Für die Schützlinge von Trainer Klaus Mösle, die nun erstmals seit Wochen wieder auf einem Relegationsplatz gelandet sind, hat sich damit der Druck am Sonntag (15 Uhr) im Auswärtsspiel bei der DJK Don Bosco Bamberg einen Dreier einzufahren, nochmals deutlich erhöht.

Natürlich, die Woche ist schlecht für den SC gelaufen. Es konnte ja wirklich niemand ahnen, dass sich Meisterschaftsfavorit Eichstätt gegen Kellerkind Ansbach eine Blöße geben würde. Und auch der Sieg der Weidener im Oberpfalz-Derby gegen Amberg kam einigermaßen überraschend. Aber für SC-Coach Mösle ist der Absturz seiner Schützlinge auf Platz 15 trotzdem ein klarer Fall von „selber schuld“. „Jetzt sind wir von den anderen Mannschaften abhängig und haben es nicht mehr in der eigenen Hand. Aber das haben wir uns zuvor mit der blöden Niederlage gegen Erlenbach (1:2-Pleite, d. Red.) selbst eingebrockt“, grummelt der SC-Übungsleiter.

Wenn sie das verhasste Nachsitzen, sprich die Relegation noch vermeiden wollen, sind die Feuchter in Bamberg fast schon zum Siegen verdammt. Denn die nächsten Aufgaben werden nicht einfacher. Danach kommen noch drei Spiele und die haben es in sich: Am nächsten Freitag empfangen sie den FC Sand (Platz 6) und dann warten zum Schluss noch die beiden Aufstiegskandidaten TSV Großbardorf (aktuell Rang 1) und der ASV Neumarkt (4.).

Eckert spielt mit Manschette

Um sich möglichst perfekt auf die Partie gegen Don Bosco vorzubereiten, haben die Feuchter diese Woche sogar ihre gewohnte Trainingsroutine verlassen. Da die Bamberger als einzige Mannschaft der Bayernliga Nord ihre Spiele auf einem Kunstrasenplatz austragen, haben sich die Feuchter am Freitagabend für eine Sonderschicht beim benachbarten TSV Ochenbruck auf dem dortigen Plastikgrün eingemietet, damit das Team, wie Mösle erklärt, „ein Feeling für den Kunstrasen“ bekommt.

Ob‘s hilft, wird sich zeigen. Zumindest personell kann Mösle in Bamberg endlich einmal fast aus den Vollen schöpfen. Stürmer Michael Eckert hatte sich zwar, wie sich im Nachhinein herausgestellt hat, beim 0:0 gegen Weiden die Hand gebrochen, wird aber mit einer Manschette spielen können.

N-Land Krischan Kaufmann
Krischan Kaufmann