Kreisliga 2

„Karpfen“ erduseln sich ein Remis

Im Hinspiel stoppten die Fischbacher um Tobias Schlund (hier beim Kopfball) die Burggrafenhofer Erfolgsserie. Eine Wiederholung ist auch „Karpfen“-Sicht mehr als erwünscht. | Foto: Hertrich2017/04/IMG_2224.jpg

FISCHBACH – Keine Ziele, keine Siege, keinen Bock? Nein, so einfach lässt sich die derzeitige Situation beim TSV Fischbach natürlich nicht zusammenfassen. Auffällig ist aber, dass seitdem es für die „Karpfen“ nur noch um die berühmte „Goldenen Ananas“ geht, die Leistungen sehr durchwachsen sind. Bestes Beispiel dafür war das Heimspiel am Donnerstagabend gegen die DJK Eibach.

Kreisliga 2 Nürnberg/Frankenhöhe: TSV Fischbach – DJK Eibach 2:2 (1:2) – Für die Hausherren ging es so los, wie es sich Trainer Manuel Bergmüller erhofft hatte. Der TSV presste und kam nach einem schönen Spielzug über Alex Kolb, den Eric Bauer abschloss, in der 8. Minute zur verdienten Führung. Wenige Minuten später war es dann aber plötzlich vorbei mit der Fischbacher Herrlichkeit. Irgendwie riss beim Gastgeber der Faden und Eibach übernahm das Spielgeschehen für lange Zeit. Paul Bandi erzielte in der 27. Minute den verdienten Ausgleich und kurz vor der Pause besorgte Martin Hübner mit einem Lupfer über den TSV-Keeper die Führung für die DJK.

Im gleichen Stil ging es auch nach der Pause weiter. Eibach musste sich eigentlich nur den Vorwurf machen lassen, schlampig mit seinen Chancen umzugehen, während Bergmüller die Leistung seiner Truppe so beschrieb: „Zwischen der 10. und der 75. Minute war das gar nichts von uns.“ Erst durch die Einwechslungen hauchte er dann in der Schlussphase seiner Mannschaft nochmal neues Leben ein – und wurde prompt dafür belohnt.

In der 80. Minute folgte der große Auftritt von Nino Häberlein, der sich auf der linken Seite durchtankte. Anstatt die erwartete Flanke abzugeben, wuchtete er die Kugel zum Ausgleich ins Netz und sorgte damit für einen glücklichen Punktgewinn für seine „Karpfen“.

Nun steht am Sonntag gleich das nächste Heimspiel gegen den TSV Burggrafenhof an – mal wieder eine Truppe aus dem gesicherten Mittelfeld, für die es genau wie für die Fischbacher um nichts mehr geht. Aber Bergmüller ist sich sicher, dass seine Jungs diesmal ein anderes Gesicht zeigen werden: „Sie sind jetzt auch genervt und das ist ein gutes Zeichen.“

N-Land Krischan Kaufmann
Krischan Kaufmann