"Club" bezwingt Burgfarrnbach, unterliegt Erlangen

Anschluss geschafft

Alexander Brüx vom FC Hersbruck (links) gewinnt ein Kopfballduell gegen einen Burgfarrnbacher, rechts im Hintergrund sichert Christian Kohl die Situation ab. Foto: J. Ruppert2017/04/fch_burgfarrnbach.jpg

PEGNITZGRUND – Die Osterausbeute des FC Hersbruck hätte besser, aber auch schlechter sein können. Im Sechs-Punkte-Spiel gegen den TSV Burgfarrnbach holte der „Club“ ein wichtiges 2:1. Nach dem frühen Rückstand in der elften Minute versuchte der FCH, den Ball ins gegnerische Gehäuse zu tragen, was nicht klappte. Erst als der Kontrahent in den zweiten 45 Minuten mehr machte, schaffte Hersbruck den Ausgleich durch Ralf Maas (72. Minute) und dann das Siegtor per Elfmeter, den Christian Kohl acht Minuten vor Schluss verwandelte. Beim Aufstiegsanwärter TV Erlangen hielt Hersbruck lange Zeit ein 0:0, musste sich dann aber nach einem Strafstoßtreffer doch beugen. In der Tabelle hat der „Club“ Anschluss an das rettende Ufer. Allerdings droht von hinten Gefahr. Das einstige Schlusslicht SpVgg Diepersdorf hat aus den letzten fünf Partien 13 Zähler ergattert und wird in dieser Form wohl kaum absteigen. Die schlechtesten Karten in der Kellerzone hat derzeit Ottensoos. An Ostern musste sich die Elf zweimal geschlagen geben.

TV Erlangen – FC Hersbruck 1:0

Die Rollen waren für viele vor der Partie eindeutig verteilt. In der ersten Halbzeit gelang es Hersbruck vorzüglich, die Offensivbemühungen des Aufstiegsaspiranten bereits frühzeitig im Keim zu ersticken. Auch wenn man selbst keine große Chancen generieren konnte, war es auf jeden Fall eine Auseinandersetzung auf Augenhöhe. Kurz vor dem Wechsel wurde ein Distanzschuss von Karnoll noch im letzten Moment geblockt, was das torlose Remis zur Pause besiegelte. Im zweiten Durchgang waren deutlich mehr Aktionen vor beiden Toren zu verzeichnen. Der TV agierte zunächst etwas zielstrebiger nach vorne. Die FC-Abwehr zeigte sich aber sattelfest. Die beste Chance bot sich zunächst Maas, der bei seinem Schuss aus der Drehung aber zu lange zögerte.

Nach einer guten Stunde dann die spielentscheidende Aktion: Bei einer eigentlich ungefährlichen Situation im FC-Strafraum agierte ein Gästeakteur übermotiviert und verursachte einen völlig überflüssigen Elfmeter. Schneider war zwar noch mit den Fingerspitzen am Ball, konnte aber den Rückstand nicht verhindern. In der Folge versuchte der Club das Blatt noch zu wenden. Mehlig parierte einen Freistoß glänzend, wäre bei einem Dill-Kopfball an die Latte aber machtlos gewesen. Hersbruck eröffnete dem TV natürlich jetzt mehr Platz für Konter, die aber nicht genutzt wurden. Einmal landete der Ball bei den FC-Angriffen zwar im Erlanger Netz, der kleinlich leitende Schiedsrichter hatte aber vorher ein Foul eines Gästestürmers gesehen.

Tor: 1:0 Mahler (FE 62.); SR: Niels Venus (TSC Weissenbronn).

FC Hersbruck: M. Schneider, Günther (83. Erhardt), Bongers, Brüx, Maas, Bauerfeld, Fromholzer, Ertel, Kohl, Karnoll, Schimpfhauser (65. Dill).

N-Land Hersbrucker Zeitung
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