Nachholspieltage im Fußball

Verlässt „Club“ die Abstiegsplätze?

PEGNITZGRUND – Für die Kicker des FC Hersbruck bedeuten die Osterfeiertage eine Doppelschicht. Nach dem Match am Samstagnachmittag gegen den TSV Burgfarrnbach steht am Montag die Auswärtshürde TV 48 Erlangen an.

TV Erlangen – FC Hersbruck
Die Unistädter wurden nach namhaften Verstärkungen zu Saisonbeginn als Titelkandidat gehandelt. Ganz so rund lief es dann nicht und Anfang April musste der Trainer gehen. Trotzdem kassierte der TV Erlangen zuletzt gegen Schlusslicht Diepersdorf eine Heimpleite. Hersbrucks Coach Robert Bohner hat erklärt, dass er im kommenden Spieljahr seinem Co-Trainer Stefan Erhardt die alleinige Verantwortung überlassen möchte. Vielleicht ist die für den „Club“ ein zusätzlicher Ansporn, den Klassenerhalt zu schaffen.

Kreisligist FC Reichenschwand muss lediglich heute in Moggast ran und darf am zweiten Osterfeiertag pausieren. Großkampftag ist hingegen für den SC Rupprechtstegen, der nach dem Heimauftritt am Samstag gegen Uttenreuth 48 Stunden später das Kellerduell in Kühlenfels bestreitet.

Kühlenfels – Rupprechtstegen
Die Platzherren sind auf eigenem Platz die schwächste Mannschaft des Pegnitzgrund-Oberhauses. Vor allem die Offensive besitzt vor eigenem Publikum nur wenig Zielwasser. Allerdings kann der SC Rupprechtstegen mit seiner Auswärtsbilanz auch nicht glänzen. Die gegnerischen Keeper verbrachten meist ein geruhsames Spiel, wenn der SCR kam. Für beide Vereine zählt im Abstiegskampf nur ein Dreier.

Am Ostersamstag stehen in der Kreisklasse 4 nur zwei Partien auf dem Programm. Dafür findet am Montag eine komplette Runde statt. Anpfiff ist (mit Ausnahme bei Schwaig II) erst um 16 Uhr.

Die Sittenbachtaler hoffen im Rennen um den zweiten Tabellenplatz auf die Hilfe des TSV Lauf. Sollte der TSV Lauf im Spitzenspiel dem TV Leinburg nicht unterliegen, würden die Taler mit einem Erfolg über den Abstiegskandidaten SpVgg Hüttenbach-Simmelsdorf II wieder vorrücken.

Die SG Am Lichtenstein gastiert beim etwa gleich guten FSV Weißenbrunn. Das Match zwischen dem SV Neuhaus und dem SV Henfenfeld verspricht ebenfalls große Spannung. In der Vorrunde entführte die Elf aus dem oberen Pegnitztal mit einem 1:0 die Zähler beim Kontrahenten. Ganz andere Sorgen plagen Hinterbänkler FC Hersbruck II, der in Schönberg unbedingt voll punkten muss. David gegen Goliath heißt es im Duell zwischen dem FC Röthenbach und dem Spitzenreiter FC Schnaittach.

Heute gibt es in der A-Klasse 6 nur einen Spar-Spielplan mit drei Begegnungen, am Montag dafür gleich sieben Partien.

Gleich fünf Vereine kommen auf dem Hellberg zusammen. Auf der einen Seite die Gastgeber der SpVgg Weigendorf mit Hartmannshof mit dem 60-Tore-Sturmtrio Benjamin Luber, Simon Ertel und Florian Steckert, auf der anderen Seite die SG Rupprechtstegen II/Alfalter/Hartenstein.
Die SG Happurg/Hersbruck III würde durch einen Dreier den Verfolger SV Vorra auf Distanz halten. Bei Neuhaus II gegen Henfenfeld II geht es um Punkte gegen den Abstieg. Aufstiegsanwärter SV Offenhausen erwartet die zuletzt nicht so starken Altensittenbacher. Für Eschenbach geht es nach wie vor um Zähler für den Klassenverbleib.

Der SV Etzelwang als Zweiter der A-Klasse Amberg/Weiden Nord ist an Ostern doppelt gefordert. Heute reist das Team zum Sechsten Kaltenbrunn (Anstoß 16 Uhr). Am Montag folgt das Match beim Mittelfeldteam Michaelpoppenricht.

N-Land Jürgen Ruppert
Jürgen Ruppert