Vorschau Kreisklasse 4

Zweites Duell innerhalb von elf Tagen

Kaan Büyüknisan (am Ball), der bisher fünf Saisontreffer auf seinem Konto stehen hat, war in der Vorrunde in Pommelsbrunn der Schütze des „Goldenen Tores“ zum 1:0-Auswärtssieg des FSV Weißenbrunn. | Foto: M. Keilholz2017/04/DSC02450-1.jpg

LEINBURG – Für das Duo aus der Moritzberggemeinde wird es erst am zweiten Osterfeiertag wieder ernst. Bis dahin können sich der TV Leinburg (2.) und der FSV Weißenbrunn (4.) entspannt zurücklehnen und darauf schauen, was die Konkurrenz macht, die am Gründonnerstag und Ostersamstag am Ball war und sein wird.

Darunter auch der TSV Lauf und die SG Am Lichtenstein, die am Ostermontag in Leinburg und Weißenbrunn ihre Visitenkarten abgeben. Die Kreisstädter waren am Gründonnerstag bei Schlusslicht Hersbruck 2 im Einsatz und hatten die Chance, mit einem Sieg mit dem Rangdritten Sittenbachtal gleichzuziehen und bis auf einen Zähler zu Leinburg aufzuschließen. Die SG Am Lichtenstein (Pommelsbrunn) gastierte bei der SpVgg Neunkirchen-Speikern.

Der TV Leinburg (40 Punkte) rüstet zum Rückspiel gegen den TSV Lauf, mit dem man erst vor elf Tagen im Nachholspiel aus der Vorrunde die Klingen gekreuzt hat. Spielertrainer Alex Betker: „Wir sind wieder in der Spur“, freut sich, dass seine Elf nach der 0:4-Heimschlappe gegen Spitzenreiter 1.FC Schnaittach mit den Siegen in Lauf (1:0) und bei Schlusslicht Hersbruck 2, wo ein 6:1-Kantersieg gelang, eine positive Reaktion gezeigt hat.

Zeichen an Sittenbachtal

Das Trainerduo Alex Betker und Jörg Helmecke will mit einem weiteren Sieg die Ansprüche auf Platz zwei unterstreichen und vor allem in Richtung Sittenbachtal ein Zeichen setzen. Zwar haben die „Taler“ am Ostermontag mit dem Vorletzten SpVgg Hüttenbach II die weitaus leichtere Aufgabe und darüber hinaus gegenüber Leinburg noch zweimal die Chance, nachzulegen. Betker und Helmecke wollen sich aber mit ihrer Elf die Chance auf den Relegationsplatz bis zum vorletzten Spieltag offen halten, wenn es im direkten Duell im Sportpark gegen den ihrer Einschätzung nach härtesten Konkurrenten um Platz zwei geht.

Alexander Heller kehrt nach seiner Verletzung in den Kader zurück. Dafür fehlt Tobias Weiß wegen Urlaub und bei Micha Schneider wird sich einmal mehr aus beruflichen Gründen erst kurzfristig entscheiden, ob er zur Verfügung steht.

Platz zwei abgehakt

Der FSV Weißenbrunn (37 Punkte) hat zwar nur drei Punkte Rückstand auf Platz zwei, doch Spielertrainer Alexander Pfarherr hat den Vizerang zumindest nach außen hin abgehakt. Pfarherr: „Wenn Sittenbachtal seine Nachholspiele gewinnt, kommen wir da nicht mehr ran“.

Angesichts des Dreipunkteabzugs und der Gegner Schnaittach, Sittenbachtal und Leinburg, die im Saisonendspurt noch auf seine Elf warten, gibt sich der FSV-Coach zurückhaltend: „Unter normalen Umständen ist da nicht mehr viel für uns drin“.

Besonders ärgerlich sind dabei natürlich die drei vom Sportgericht abgezogenen Punkte. Das Urteil hat der FSV schweren Herzens so hingenommen. Schriftführer Hans Weiß erhielt auf Nachfrage beim Verbandssportgericht in München die negative Mitteilung, dass ein weiterer Einspruch gegen den Punktabzug wegen eines „vom Verein zu vertretenden Fristversäumnisses“ chancenlos sei.

Gegen die SG Am Lichtenstein – im Hinspiel in Pommelsbrunn feierte der FSV durch ein Tor von Kaan Büyüknisan einen seiner sechs Auswärtssiege – erwartet Spielertrainer Alex Pfarherr wie in der Vorrunde wieder „ein hartes Stück Arbeit“.

Tobias Häberlein, der gegen Heuchling verletzungsbedingt ausgewechselt werden musste, wird fehlen. Zum Glück hat sich dessen Verletzung (Außenband) nicht als der anfangs befürchtete Kreuzbandriss herausgestellt. Weiterhin ist Alex Weiß aus beruflichen Gründen fraglich. Dafür stellt sich Oldie Mirko Wahrta (36), wie schon gegen den FC Röthenbach und in Herpersdorf, wo ihm jeweils ein Tor gelungen ist, erneut als „Stand-By-Spieler“ zur Verfügung.

N-Land M. Keilholz
M. Keilholz