Vorschau Bezirksliga 1

Hammerprogramm: Neun Spiele in vier Wochen

Tim Seidl darf sich, nachdem er gegen den ASV Fürth ohne Gegentor geblieben ist, beim Auswärtsspiel in Hüttenbach erneut zwischen den Pfosten der SpVgg Diepersdorf beweisen. | Foto: M. Keilholz2017/03/DSC01972-1_1.jpg

DIEPERSDORF – Für die SpVgg Diepersdorf ist das Gastspiel bei Namensvetter SpVgg Hüttenbach der Auftakt zu einem Marathon von neun Spielen in vier Wochen. Bis zum 29. April geht es für die SpVgg im Rhythmus von drei Spielen in der Woche zur Sache und auch über Ostern sind die Scherau-Kicker wie viele ihrer Konkurrenten zweimal am Ball.

In den 27 Tagen bis 29. April wird sich das Diepersdorfer Schicksal entscheiden. Die Frage ist: Lässt sich der Abwärtstrend mit einem Kraftakt noch umkehren und bekommt der letztjährige Liganeuling noch die Kurve, oder bleibt der Klassenerhalt ein unerfüllter Traum? Wobei nur zwei von neun zu vergebenden neun Punkten in den Spielen seit der Winterpause einfach zu wenig sind und die Zweifel nähren, ob der personelle Kraftakt in der Winterpause ein gutes Ende nimmt. Hüttenbach, Schwaig und Spitzenreiter SpVgg Erlangen heißen die Gegner in der ersten von vier „Englischen Wochen“, die bis zum Palmsonntag auf dem Spielplan des Bezirksligaschlusslichts stehen.

Diepersdorf hofft auf eine Wiederholung

Gegen Namensvetter Hüttenbach, seit sieben Jahren im Bezirksoberhaus eine feste Größe und in der vergangenen Saison nur haarscharf an Platz zwei vorbeigeschrammt, haben die Scherau-Kickern beim 3:1-Sieg in der Vorrunde einer ihrer wenigen Glanzpunkte gesetzt. Nach einem 0:1-Rückstand bedeutete ein Eigentor und Treffer von Samuel Raschendorfer und Stanislaus Leontjev einen von bisher nur drei Saisonsiegen.

Gegenüber der Nullnummer gegen den ASV Fürth hofft Trainer Daniel Wolf in Hüttenbach auf eine bessere Chancenverwertung. Wolf: „Wir müssen die Torchancen einfach nur einmal auch verwerten.“

Trainer Wolf steht nicht zur Verfügung

Beim ersten von zwölf Endspielen bis zum 20. Mai muss die SpVgg wohl oder übel volles Risiko gehen. Dies birgt für Kapitän Alexander Stengel und seine Nebenleute allerdings die Gefahr, gegen den torgefährlichen Sturm der Gastgeber (46 Tore) – mit 18 Saisontoren hat Hüttenbachs Torjäger Matthias Gruner alleine so viele Treffer auf seinem Konto wie die gesamte Diepersdorfer Mannschaft – ins offene Messer zu laufen. Bei aktuell 13 Punkten Rückstand zum rettenden Ufer zählen jedoch nur noch Siege, um das Wunder Klassenerhalt in der Scherau doch noch wahr werden zu lassen.

Coach Daniel Wolf: „Wir müssen einen Dreier holen“, laboriert immer noch an einer Oberschenkelzerrung und wird in Hüttenbach nicht auflaufen, sondern allenfalls auf der Bank Platz nehmen. Ein Fragezeichen steht auch hinter dem Einsatz von Patrick Schmidt, der angeschlagen ist. Als Torwart bekommt Tim Seidl, der gegen den ASV Fürth seinen Kasten sauber gehalten hat, wieder den Vorzug vor Nicolas Herzig.

N-Land Manfred Keilholz
Manfred Keilholz