Ein Sieg ist Pflicht

SpVgg Diepersdorf gegen Cagri schwer unter Druck

Kapitän Alexander Stengel, der gegen Kalchreuth urlaubsbedingt noch gefehlt hat, ist für Spielertrainer Daniel Wolf beim Gastspiel bei Cagri Spor Nürnberg eine Option für die Startformation. | Foto: M. Keilholz2017/03/DSC01790-1.jpg

DIEPERSDORF – Der Auftakt aus der Winterpause ist für die SpVgg Diepersdorf ernüchternd verlaufen. Statt mit einem Sieg eine Serie zu starten, musste sich das Schlusslicht der Bezirksliga gegen den FC Kalchreuth – dort war am siebten Spieltag der Hinrunde mit 2:0 der erste Saisonsieg gelungen – mit einem enttäuschenden 1:1 zufrieden geben. Spielertrainer Daniel Wolf war es vorbehalten, in seinem ersten Pflichtspiel für die SpVgg mit seinem Tor zum 1:1-Ausgleich zumindest die totale Pleite abzuwenden.

Die Fußballer von der Scherau haben zwölf Punkte Rückstand zum TSV Burgfarrnbach, der aktuell den letzten sicheren Tabellenrang einnimmt. Allerdings haben die Diepersdorfer auch vier Spiele weniger absolviert als die meisten Konkurrenten. Bei optimaler Punktausbeute in den Nachholspielen wäre die SpVgg also ganz nahe dran am rettenden Ufer.

Der nächste Gegner Cagri Spor steht mit 32 Punkten auf Rang zehn und besitzt ein einigermaßen beruhigendes Polster von acht Punkten zur Abstiegszone. Bei den beiden bisherigen Auftritten in diesem Jahr haben sich die Türken mit dem SK Lauf und vor Wochenfrist beim Rangdritten TV 48 Erlangen jeweils mit 2:2 die Punkte geteilt.

Anderes Gesicht

Im Hinspiel (3:3) rettete Stefan Rauschenbach seinen Farben mit seinem Tor in der Nachspielzeit in letzter Sekunde einen Punkt. Doch Rauschenbach, der sich bereits im Verlauf der Vorrunde nach und nach zurückgezogen hat, ist in der Scherau mittlerweile Geschichte. Dessen letztes Spiel, ein Kurzeinsatz beim Rückrundenauftakt in Herzogenaurach, war am 30. Oktober vergangenen Jahres. Und inzwischen hat die SpVgg ja personell auch ein gänzlich anderes Gesicht.

Zwei Veränderungen

In seinem Ausblick auf das Spiel bei Cagri Spor äußert sich Spielertrainer Daniel Wolf kurz und bündig: „Drei Punkte müssen her, egal wie“. Ob und welche Veränderungen er gegenüber der Partie gegen Kalchreuth plant, da lässt sich der neue SpVgg-Coach allerdings nicht in die Karten schauen. Wolf verrät nur soviel, dass es zwei Veränderungen geben könnte.

Gut möglich, dass damit Samuel Raschendorfer, der angeschlagen gewesen ist, und Kapitän Alexander Stengel, der beim Start aus der Winterpause urlaubsbedingt gefehlt hat, gemeint sind.

Geduld ist gefragt

Christian Kohlenbach und Martin Krotz stehen dagegen weiter auf der Verletztenliste. Bei beiden ist Geduld gefragt; erst in etwa zwei Wochen sei damit zu rechnen, dass diese zumindest wieder ins Training einsteigen, so Trainer Wolf.

N-Land M. Keilholz
M. Keilholz