3:2 gegen SV Erlenbach

SC Feucht startet mit Heimsieg

Erster Pflichtspielauftritt für den neuen Verein: Dmytro Zaika hatte direkt nach der Pause die große Chance seinen SC Feucht wieder in Führung zu bringen. Frei vor dem Tor setzte der 19-Jährige aber den Kopfball neben den Pfosten. | Foto: kk2016/03/DSC_6901.jpg

FEUCHT – Der Start aus der Winterpause ist für den SC Feucht geglückt. Mit 3:2 (2:2) hat die Mannschaft von Trainer Klaus Mösle am Samstag dem SV Erlenbach bezwungen und damit einen direkten Konkurrenten auf Abstand gehalten. 

Allerdings machten sich die Feuchter das Leben zwischenzeitlich unnötig schwer. Ein Elfmetertor durch Daniel Schneider in der 13. Minute, zuvor war Noah Tiefel im Strafraum gelegt worden, und eine herrliche Bogenlampe von Max Zischler (16.) brachten die Hausherren früh auf Kurs. Dann aber stellten die zuvor äußerst griffigen und spielfreudigen Mösle-Schützlinge plötzlich den Spielbetrieb ein und brachten somit die bis dato völlig unterlegenen Gäste zurück ins Spiel. Die Folge: Zwei schön herausgespielte Tore der Erlenbacher durch Sinan Kaplan (30.) und Giulio Fiordellisi (36.), bei denen jeweils die neue Dreier-Kette des SC nicht allzu gut aussah.

In der zweiten Hälfte spielten dann aber wieder nur die Gastgeber, ohne dass aber zunächst etwas Zählbares dabei heraussprang. Die Feuchter generierten zwar durch Zischler, Neuzugang Dmytro Zaika, Noah Tiefel und Sebastian Schulik etliche Chancen. Aber am Ende fehlte der letzte Pass oder war doch immer irgendwie ein Erlenbacher Bein dazwischen. So war es dann mal wieder die Aufgabe von Toptorjäger Schulik, seine Elf auf die Siegerstraße zu schießen. Und wie! Nachdem er im ersten Durchgang noch das leere Tor verfehlt hatte, erlief er in der 74. Minute eine verunglückte Vorlage von Martin Kirbach und knallte die Kugel aus vollem Lauf mit links unter die Latte. Ein Treffer Marke „Tor des Monats“.

Da die Feuchter auch danach noch etliche Gelegenheiten hatten, ging der erste Heimsieg in 2016 angesichts der Spielanteile und des deutlichen Chancenplus‘ durchaus in Ordnung, die drei Punkte hätten sie dennoch auch einfacher haben können.

N-Land Krischan Kaufmann
Krischan Kaufmann