Gut leben im Alter

Muskelkrämpfe: Hinter Muskelkrämpfen steckt nicht immer ein Magnesiummangel

Hinter einem Muskelkrampf kann ein Magnesiummangel stecken, muss aber nicht. Darauf macht die Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfalen aufmerksam. Das Ziehen kann auch durch eine Über- oder Unterforderung des Muskels verursacht werden – zum Beispiel durch falsches Schuhwerk oder Fehlstellungen. Manchmal ist die Ursache auch schlichtweg, dass man zu wenig getrunken hat.
Von Mangel sind Senioren häufig betroffen
Denn ein Magnesiummangel kommt laut der Verbraucherzentrale NRW in Deutschland selten vor. Eine Unterversorgung kann aber zum Beispiel ältere Menschen treffen. Bei Herzproblemen oder Bluthochdruck bekommen sie oft Medikamente verordnet, die entwässernd wirken. Dadurch verliert der Körper viel Magnesium. Auch bei chronisch-entzündlichen Darmerkrankungen droht ein Mangel, weil der Darm Magnesium schlechter aufnehmen kann. In diesen Fällen sind Magnesium-Präparate sinnvoll, ihre Dosierung sollte aber mit Arzt oder Ärztin besprochen werden.
In diesen Lebensmitteln steckt Magnesium
Wer gesund ist und sich ausgewogen ernährt, ist laut Verbraucherzentrale NRW in aller Regel ausreichend mit Magnesium versorgt. Die Magnesium-Brausetablette nach dem Muskelkrampf muss also in vielen Fällen nicht sein. Denn der Mineralstoff, der neben der Muskelfunktion auch den Aufbau von Zähnen und Knochen unterstützt, steckt in vielen Lebensmitteln. Beispiele sind Bohnen, Erbsen, Vollkornprodukte, Nüsse – und sogar hartes Leitungswasser.

Titan im Ohr: Der vielseitige Werkstoff ist für Medizintechnik-Anwendungen prädestiniert

Titan ist in der Medizintechnik sehr beliebt. Es wird vom menschlichen Körper problemlos angenommen. Es ist nur halb so schwer wie Stahl und dennoch sehr belastbar. Und es verändert seine Eigenschaften nicht, wenn es mit Flüssigkeiten oder anderen Absonderungen in Kontakt gerät.
Dies kommt Titan beim Einsatz im Ohr zugute. Als Otoplastiken werden die Verbindungsstücke zwischen dem Ohr und der Hörtechnik bezeichnet. Herkömmliche Otoplastiken werden bereits nach kurzer Zeit von Ohrenschmalz angegriffen. Sie können vergilben, die Hygiene im Ohr nimmt ab, das Entzündungsrisiko steigt. Titan-Otoplastiken hingegen bleiben weitgehend makellos und sorgen dauerhaft für eine hypoallergene Umgebung im Gehörgang. Infos gibt es unter www.hoerluchs.com.

Pflegekosten: Mehr Menschen haben Anspruch auf staatliche Hilfe

Wenn man sich die monatlichen Beiträge für seine Pflege nicht leisten kann, hat man die Möglichkeit, staatliche Unterstützung zu beantragen. Aber wer die Hilfe bekommen will, darf nur ein bestimmtes Vermögen oder Einkommen haben. Die Freigrenzen dafür sind zu Beginn des Jahres stark gestiegen. Damit haben laut Verena Querling, Pflegerechtsexpertin der Verbraucherzentrale NRW, mehr Menschen Anspruch auf die Hilfe. Die Freigrenze für das Vermögen liegt nun bei 10 000 Euro pro Person – damit ist sie um 5000 Euro gestiegen. Das bedeutet, wer auf seinem Konto oder in bar nicht mehr als 10 000 Euro hat, kann die Hilfe zur Pflege bekommen. Betroffene sollten sich nicht scheuen, sich beraten zu lassen.
Wichtig ist, die staatliche Unterstützung zügig zu beantragen. Denn auch wenn die Bearbeitung unter Umständen länger dauern sollte, zählt für die Auszahlung der Hilfe der Zeitpunkt, an dem man den Antrag gestellt hat, so Querling.

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