Auf der A9 bei Hormersdorf

Zoll stoppt Zigarettenschmuggler

Die Kisten voller Zigaretten waren auf der Ladefläche des Transporters versteckt.
Die Kisten voller Zigaretten waren auf der Ladefläche des Transporters versteckt. | Foto: Hauptzollamt Nürnberg2017/10/image-x.jpg

HORMERSDORF — Erst vor zwei Wochen haben Zollbeamte auf der A 9 bei Pegnitz hunderttausende Schmuggelzigaretten entdeckt. Jetzt stießen sie nahe Hormersdorf erneut auf 1000 unverzollte Zigarettenstangen. Schaden für den Fiskus durch den Schmuggel: 32.500 Euro.

Die Zöllner entdeckten die Schmuggelware bei der Überprüfung eines Kleintransporters aus Osteuropa, der auf der A 9 in Fahrtrichtung München unterwegs war. Versteckt waren die mit 200. 000 Zigaretten gefüllten Kartons zwischen Getränkedosen und Süßwaren.

Steuerschaden: 32.500 Euro

Erst vor zwei Wochen hatte eine Einheit des Nürnberger Hauptzollamts auf der gleichen Route knapp 245 .000 unverzollte Zigaretten aus dem Verkehr gezogen. Während der Steuerschaden damals rund 41. 000 Euro betrug, liegt er nun nach Angaben der Behörde bei 32 .500 Euro. Diese Summe hätte der Fiskus bei einer ordnungsgemäßen Besteuerung eingenommen.

Die weiteren Ermittlungen führt das Münchener Zollfahndungsamt. Gegen die beiden Männer, die in dem Transporter saßen, einen 20- und einen 38-Jährigen laufen nun Verfahren wegen des Verdachts auf Steuerhinterziehung. Der ältere der beiden sitzt inzwischen in Untersuchungshaft, gegen ihn erließ ein Richter des Amtsgerichts Nürnberg Haftbefehl.

Das Fahrzeug war im Rahmen einer Routinekontrolle überprüft worden, die Beamten der Kontrolleinheit Verkehrswege hatten es an der Ausfahrt Hormersdorf aus dem fließenden Verkehr gezogen.

N-Land Andreas Sichelstiel
Andreas Sichelstiel