Raiba-Weihnachten

36:19 gegen Schlusslicht Röthenbach

Winkelhaid überrollt den Handball-David

Die Winkelhaiderinnen um Melanie Hübner (hier im Spiel gegen Obertraubling) war die Partie gegen Röthenbach nur ein besseres Trainingsspiel. | Foto: Horn2017/10/unnamed-file.jpg

WINKELHAID – Die Landesliga-Handballerinnen des TSV Winkelhaid haben am vergangenen Wochenende ihr Torverhältnis ordentlich aufpoliert. Beim 36:19 (19:8)-Heimtriumph ließen sie dem TSV Röthenbach um Trainerin Uli Kardos im Derby nicht den Hauch einer Chance.

Es war, tabellarisch gesehen, das klassische Duell David gegen Goliath, nur das David in diesem Fall den großen Favoriten nicht mal ansatzweise ins Wanken brachte.

Hochmotiviert in die Partie

Die Gäste aus Röthenbach haben es in dieser Saison wahrlich nicht einfach. Als Tabellenschlusslicht können sie aktuell nur ein Unentschieden vorweisen und das holten sie auch nur gegen den Vorletzten der Liga, den TSV Kundstadt-Weidhausen. Gegen die Mannschaften aus der oberen Tabellenhälfte setzte es dagegen regelmäßig herbe Niederlagen. Aber bereits im Vornherein die weiße Fahne zu hissen, ist für die Röthenbacherinnen keine Option, weshalb sie auch in der Dr.-Dietmar-Trautmann-Sporthalle hochmotiviert in die Partie starteten.

Obwohl die Winkelhaider Handballerinas durch zwei schnelle Tore von Mona Friedrich und Katja Deml 2:0 in Führung gingen, behielten die Gäste einen kühlen Kopf. Die schnellen Angriffe der Winkelhaiderinnen konnten die Röthenbacherinnen immer wieder kontern und waren in der 14. Spielminute mit dem 5:7-Anschlusstreffer durch Bianca Gappmeier den TSV-Mädels dicht auf den Fersen.

Winkelhaid erhöhte das Tempo

Ab diesem Zeitpunkt drehte das Heimteam allerdings auf und erhöhte massiv das Tempo, während sich gleichzeitig die Defensive immer besser abstimmte. So ging es Schlag auf Schlag, von 7:5 auf 14:5. Winkelhaids Coach Sebastian Wilfing hatte in der Auszeit zuvor offenbar die richtigen Worte gefunden.

Auch wenn Röthenbach die Köpfe nicht hängen ließ und immer weiter kämpfte, sollte hier für Winkelhaid nichts mehr anbrennen. Zu groß war die Kluft zwischen den Tabellenplätzen 2 und 14. Für Winkelhaid war es am Ende eine gute Gelegenheit, die Tordifferenz mit plus 17 Toren aufzustocken und Primus MTV Stadeln nicht enteilen zu lassen.

Für den TSV Winkelhaid spielten: Karg/Schewetschek – Räbel 7/1, Hübner 1, Radtke 1, Götz 7/2, Deml 2, Friedrich 6, Weiler 7, Spychala 1, Bachmeier 2, Wanzek 2

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