22:16-Sieg in Gundelfingen

Winkelhaid gelingt Generalprobe fürs Spitzenspiel

Bislang ist es ein perfekter Saisonstart, den die Winkelhaider Handballerinnen in der Landesliga hinlegen. | Foto: Zink2018/09/20180310_hce_tvb_wozi_0097-1.jpg

WINKELHAID – Die Landesliga-Handballerinas des TSV Winkelhaid haben auch ihr zweites Saisonspiel gewonnen. Der 22:16 (13:9)-Sieg in Gundelfingen war zwar zu keinem Zeitpunkt gefährdet, aber dennoch nicht vollends überzeugend.

Mit immer noch lediglich acht Feldspielerinnen und einer Torfrau ging es auf eine der weitesten Auswärtsfahrten nach Gundelfingen an der Donau. Die Schwäbinnen haben letzte Saison noch Landesliga Süd gespielt und konnten sich erst durch die Relegation vor dem Abstieg in die Bezirksoberliga retten, bevor sie dann zur neuen Saison in die Nord-Gruppe wechselten. So standen sich bei der Startsirene zwei sich völlig unbekannte Mannschaften gegenüber.

Unruhe gab es schon vor Anpfiff. Obwohl man beim TSV aufgrund der Halleninformationen im Internet davon ausgegangen war, dass geharzt werden darf, ist dies bei den Damenspielen des TV Gundelfingen offensichtlich doch nicht erlaubt. Davon ließen sich die Winkelhaiderinnen aber nicht aus der Ruhe bringen und so gehörten die ersten fünf Minuten klar den Gästen. Ein deutlicher Fortschritt im Gegensatz zu letzter Saison, als sich die TSV-Ladies durch äußere Gegebenheiten leicht und gerne aus der Fassung bringen ließen.

Rote Karte für TV-Spielmacherin

Durch tolle Einzelaktionen von Susanne Spychala konnte der TSV mit 3:1 in Führung gehen und schaffte es im weiteren Verlauf der ersten Halbzeit, den Vorsprung weiter auszubauen, sodass es nach einem verwandelten Siebenmeter von Christina Räbel bereits 12:6 für die Mittelfränkinnen stand. Die folgende Auszeit des Heimtrainers – auch aufgrund der Roten Karte für die Spielmacherin des TV nach einem Stoß während eines Konters – zeigte Wirkung und die Heimmannschaft verkürzte in den Minuten vor der Halbzeit auf 9:12.

In der kurzen Halbzeitansprache hatte TSV-Coach Sebastian Wilfing auf das Umschaltspiel hingewiesen, das sich nach dem Seitenwechsel deutlich verbessern sollte. Dies gelang jedoch nur bedingt. Trotzdem konnten die Damen des TSV den Vorsprung von drei Toren zur Halbzeit auf sechs Tore zum 18:12 und weiter auf 21:13 ausbauen. Das wurde auch dadurch möglich, dass einerseits eine Reihe an hochkarätigen Chancen Gundelfingens das Tor verfehlten und andererseits Andrea Schewetschek durch tolle Aktionen Tore vereiteln konnte. In den letzten Minuten des Spiels konnte der TV Gundelfingen noch etwas Ergebniskosmetik betreiben, sodass am Ende ein 16:22 auf der Anzeigentafel zu sehen war.

Weiter ohne Punktverlust

Nach den ersten beiden Spielen sind lediglich Günzburg, Schwabach und Winkelhaid ohne Punktverlust – damit dies auch weiterhin so bleibt, müssen sich die TSV-Handballerinas in der kommenden Woche diszipliniert trainieren und sich intensiv auf die Partie gegen den derzeitigen Tabellenersten VfL Günzburg vorbereiten.

Für den TSV Winkelhaid spielten: Schewetschek (Tor); Räbel (2/1), Radtke, Götz, V. (3/2), Götz, K. (2), Friedrich (5), Spychala (6), Büttner (1), Wanzek (3).

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