Handball

Schwerstarbeit für Winkelhaid

Die TSV-Handballerinnen Susanne Spychala (am Ball) machten es beim 
24:23 gegen TV Helmbrechts ziemlich spannend | Foto: J. Horn2017/09/tsvwinkelhaidtvhelmbrechts.jpg
Raiba Fallback

WINKELHAID – Die Landesliga-Handballerinnen des TSV Winkelhaid haben am Wochenende ihren ersten Heimsieg eingefahren, allerdings war das 24:23 (12:8) gegen die Gäste aus Helmbrechts ein schweres Stück Arbeit.

Nach ihrem ersten Auswärtserfolg begrüßten die Winkelhaiderinnen den TV Helmbrechts, der wieder in die Landesliga zurückgekehrt ist. Die Mannschaft um Christopher Seel konnte in ihrem ersten Spiel einen Sieg einfahren und war deshalb bis in die Haarspitzen motiviert, dem Favoriten das Leben schwer zu machen. Einziges Problem: Die Gäste hatten lange nicht mehr mit Haftmittel gespielt. Die Auswirkungen dieses Handicaps waren allerdings nur in den ersten zehn Minuten zu bemerken, als Winkelhaid mit einem sehr guten Start 7:2 in Führung ging. Die Damen aus Helmbrechts gewöhnten sich aber schnell an das Spielgerät und stellten sich auf den Angriff der Heimmannschaft ein. So gelang es den Gästen diesen zu Beginn immensen Rückstand aufzuholen und in der 23. Spielminute den 8:9-Anschlusstreffer zu erzielen.

Erhöhte Fehlerquote

Diese Aufholjagd brachte den TSV aus dem Konzept und die Fehlerquote stieg in der zweiten Hälfte deutlich an. Allerdings bot sich so den heimischen und mitgereisten Zuschauern ein absolut spannendes Spiel – und das bis zur letzten Sekunde. Zwar gelang es den Gastgeberinnen in der 45. Minute sich noch mal mit 19:14 einen kleinen Vorsprung zu erspielen. Doch auch diesen konnten die Mädels aus Helmbrechts wieder aufholen und dank einer Manndeckung in den letzten Minuten gelang es Kathrin Reif in der 59. Spielminute sogar noch den 23:24-Anschlusstreffer zu erzielen. Mehr war aber nicht drin, da sich die Winkelhaider Handballerinas dann mit aller Macht gegen ein weiteres Gegentor stemmten.

Trotz des engen Spiels blickt das Trainerteam um Coach Wilfling positiv auf den Spieltag zurück. „Wir haben vielleicht keine optimale Leistung abgerufen aber gezeigt, dass wir auch in solch engen Spielen am Ende einen kühlen Kopf bewahren, um die Punkte zu holen“, so Betreuer Pasqual Maisel nach dem Spiel.

.Für den TSV Winkelhaid spielten: Schewetschek/Karg (im Tor), Räbel 7/3, Hübner, Radtke, Götz 9, Meyer 2, Deml, Friedrich 2, Spychala 3, Bachmeier, Wanzek 1

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