Winkelhaids Bürgermeister wurde 50

Schmidts großes Jubelfest

Michael und Alexandra Schmidt (re.). Auch an seinem Geburtstag erheiterte der Bürgermeister Gäste und Gratulanten mit seiner humorvollen direkten Art. Die Kinder malten ihm eine Burg. | Foto: Hornung2018/03/schmidtmontage.jpg

WINKELHAID – Einen kleinen Stau bis in den Flur und zum Anfang der Treppe, die hinauf in den Sitzungssaal des Rathauses führt, verursachten die zahlreichen Ehrengäste, die Winkelhaids Bürgermeister Michael Schmidt zu seinem 50. Geburtstag die Ehre erwiesen.

„Ich glaube mit 50 ist man mittendrin“, sagte Landrat Armin Kroder, der als erster seine Glückwünsche überbrachte. Er selbst steuere mit 45 auf diese Zahl zu und habe das mit seinem Fahrer diskutiert. Der habe ganz richtig gesagt: „50 ist ja kein Alter, eigentlich.“ Und das drücke es ganz gut aus, dieses „eigentlich“, denn 50 sei eine Haltungsfrage. Dafür, dass er sich weiterhin so ausgezeichnet halte wie bisher, wünschte Kroder Glück, Gesundheit und Gottes Segen und dankte Schmidts Familie, die einen solchen Werdegang erst ermögliche.

Neben Schmidts Frau Alexandra waren seine beiden Töchter Luisa und Gianina, seine Eltern Ursula und Werner dabei und sogar seine 95-jährige Großmutter Erna Wilhelm, die eigens für die Feier aus dem Fichtelgebirge angereist war.

Gebürtiger Oberfranke

Gebürtig stammt Schmidt aus dem oberfränkischen Marktleuthen. Als er drei war zogen seine Eltern nach Winkelhaid, wo Schmidt, nachdem er die Realschule in Feucht besucht hatte, eine Lehre als Verwaltungsfachangestellter begann. Später sattelte er noch auf, wurde Verwaltungsfachwirt und -betriebswirt.

Im Winkelhaider Rathaus bekleidete er verschiedene Ämter, bevor er 2001 als Kämmerer zum Markt Feucht wechselte. Seit 1997 ist er Mitglied der Winkelhaider CSU. Seit 2008 Bürgermeister und feiert damit dieses Jahr nicht nur seinen 50. Geburtstag, sondern auch sein 10-jähriges Bürgermeisterjubiläum.

Viele politische Kollegen gratulierten. Neben Landrat Kroder dessen Stellvertreterin, die Kreisrätin Cornelia Trinkl, MDL Norbert Dünkel, Schmidts ehemaliger Chef und jetziger Bürgermeisterkollege in Feucht, Konrad Rupprecht, sowie etliche Bürgermeister aus dem Nürnberger Land und der Oberpfalz, in deren Namen der Kreisvorsitzende des Gemeindetags und Burgthanner Kollege Heinz Meyer ein Grußwort und Glückwünsche überbrachte. Zudem waren Kollegen aus der Verwaltung, Gäste aus der Wirtschaft und von Schulen und Kirchen gekommen.

Dank und Anerkennung

Winkelhaids Zweiter Bürgermeister Günter Stiegler hielt eine flammende Laudatio auf seinen Kollegen, in der er ihm vor allem für seine Arbeit mit dem Gemeinderat dankte. Ein Bürgermeister müsse Impulsgeber sein und Schmidt besitze die Stärke, andere zu motivieren und mitzuziehen, von der er häufig Gebrauch mache. Im Rathaus übernehme er neben dem Bürgermeisteramt die Aufgabe eines geschäftsleitenden Beamten. Kollegial und kompetent kultiviere Schmidt eine Kultur des Miteinanders. Er genieße großes Ansehen und das Vertrauen seiner Mitbürger in Winkelhaid und darüber hinaus.

Als kleine Überraschung traten die Kinder der Kinderburg Horizont auf. Sie hatten ihrem Bürgermeister eigens ein Lied gedichtet und ein großes Burgbild gemalt.

Schmidt bedankt sich für die zahlreichen guten Wünsche und gratulierte Bauamtsleiter Alfred Markgraf, der am selben Tag seinen 60. Geburtstag feierte sowie seinem Zwillingsbruder Andreas, der in Schottland feierte.

N-Land Julia Hornung
Julia Hornung