Raiba-Weihnachten

TSV Winkelhaid ringt Regensburg nieder

Nach Schwerstarbeit voll auf Kurs

Mit fünf Treffern gehörte Vreni Götz (hier am Ball im Spiel gegen Obertraubling) zu den Aktivposten auf TSV-Seite. | Foto: J. Horn2017/10/IMG_4828.jpg

WINKELHAID – Im Oberpfalz-Mittelfranken-Duell haben die Winkelhaider Landesliga-Handballerinen knapp die Oberhand behalten. Nach einem harten Kampf über 60 Minuten beim ESV Regensburg II konnten die TSV-Damen mit dem 25:23 (11:10) zwei wichtige Punkte mit nach Hause nehmen und damit Rang zwei verteidigen.

Bereits vor Spielbeginn war klar, dass es ein schwieriges Unterfangen werden würde, heute zu siegen, da die Regensburger erst das zweite Mal in dieser Saison mit ihrem kompletten Kader auflaufen konnten.

Spiel geprägt von Unkonzentriertheiten

So entwickelte sich ein sehr enges Spiel, welches von technischen Fehlern und Unkonzentriertheiten auf beiden Seiten geprägt war. In der ersten Hälfte konnte sich keine Mannschaft mehr als zwei Tore absetzen (3:3, 5:7, 11:9). Die Gegner begannen mit einer defensiven 6:0-Abwehr; sie wechselten aber nach 15 Minuten in eine 5:1-Abwehr, mit der sich die Winkelhaiderinnen im Gegensatz zu den letzten Spielen deutlich schwerer taten. Beim Stand von 11:10 für Regensburg wurden die Seiten gewechselt.

Coach moniert die Fehler

In der Pause sprach Trainer Sebastian Wilfling an, dass sein Team viel klüger spielen müsse und gleichzeitig die technischen Fehler minimieren muss. Auch sollte das Tempospiel nach vorne intensiviert werden. Dies gelang in den ersten sieben Minuten hervorragend, was dazu führte, dass der TSV plötzlich mit vier Toren in Front lag. Das folgende Team-Time-Out der Gastgeber zeigte zunächst keine Wirkung (13:17), bis zur 45. Minute konnte Regensburg dann aber ausgleichen (18:18).

Verbesserte Abwehr

In der Schlussphase konnte Andrea Schewetschek unter anderem einen wichtigen Siebenmeter halten und so der TSV die Führung mit einem Tor behaupten. Danach mussten die Mittelfränkinnen noch eine Unterzahlsituation meistern, die aber bis auf einen Siebenmeter unbeschadet überstanden wurde. Dies war vor allem der verbesserten Abwehr zu verdanken, in der jede für jede kämpfte. In der letzten Minute besiegelte Mona Friedrich dann mit dem 25:23 den Endstand.

Euphorie mitnehmen

Nach dem Spiel war die Freude und Erleichterung groß. Ein Blick auf die Tabelle zeigt, wie wichtig dieser Sieg war, um auf Platz 2 zu bleiben. Die Euphorie der letzten beiden Spiele gilt es nun in die sehr wichtigen November-Partien mitzunehmen, wenn der TSV es mit Teams zu tun bekommt, die ebenfalls um den Titel mitspielen wollen.

Für den TSV Winkelhaid spielten: Schewetschek/Karg – Räbel 6/3, Hübner 1, Radtke, Götz 5, Meyer, Deml 6, Friedrich 6, Weiler, Büttner, Bachmeier, Wanzek 1

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