Langer Umzug und großer Andrang am Bürgerfestplatz

Jung und Alt waren auf den Beinen

Einer der Höhepunkte des Fests war wieder das große Feuerwerk am Weiher. Foto: Bauer2017/09/Winkelhaid-Buergerfest-Feuerwerk-1.jpg
Raiba Fallback

WINKELHAID – Am Sonntag ging es beim Bürgerfest in Winkelhaid noch einmal hoch her.
Pünktlich zum Programmbeginn am frühen Nachmittag kam die Sonne heraus und ermöglichte den vielen Besucherinnen und Besuchern ein fröhliches Treiben rund um den Weiher.
Das Nachmittagsprogramm begann mit einem Umzug der Winkelhaider Vereine und Organisationen. Angeführt von Winkelhaids Bürgermeister Michael Schmidt setzte sich die Kolonne am Sportheim in Bewegung, marschierte über die Penzenhofener Straße Richtung Ortsmitte, bog in die Jahnstraße in den westlichen Teil des Ortes ab und kam nach fast einer Stunde Laufzeit im Zentrum am Weiher an. Beeindruckend war die große Zahl der Kinder und Jugendlichen, die mitmarschierten. Da zeigt sich die erfolgreiche Nachwuchsarbeit des TSV Winkelhaid, der mit seinen vielen Abteilungen auch den Großteil der Beteiligten abdeckte. Musikalisch begleitete den Umzug das Blasorchester Feucht, das mit 30 Musikerinnen und Musikern in Winkelhaid schwungvoll für Stimmung sorgte – so soll „Nachbarschaftshilfe“ sein.
Ebenfalls aus einer Nachbargemeinde kam Markus Endt, der mit seiner Schwarzenbrucker Gartenbahn die Kinderherzen höher schlagen ließ. Erstaunlich, dass in einer digital bestimmten Zeit eine kleine Lokomotive mit zwei Anhängern plötzlich wieder zum Objekt der Begierde werden kann. Auf 5-Zoll-Schienen, die Endt kurz vorher selber verlegt hatte, rollte die Kinderbahn von zwei 12-Volt-Batterien angetrieben – und sein Sohn war als Jim Knopf souveräner Lokomotivführer. Ein weiteres, hoch frequentiertes Angebot für die Kleineren war natürlich die Bude mit dem Kinderschminken – es gibt halt kaum was Schöneres, als wenigstens einmal ganz, ganz anders auszusehen.
Dass sich die Erwachsenen natürlich ebenfalls genüsslich amüsieren konnten, dafür lieferten alle am Bürgerfest Beteiligten genau das, was man da braucht, nämlich feines Essen und Getränke aller Art. Da war alles im Angebot, was zum Wohlfühlen nötig ist.
Und einen Ohren- und Augenschmaus gab es dann auch noch: Die Sambagruppe „Vincivi“ aus Altdorf – und wieder grüßte die Nachbarschaft – trommelte auf Teufel komm raus und setzte auch optisch ein Glanzlicht. Und das Feuerwerk war erneut einer der Höhepunkte des Fests.
Schön war´s – bis zum nächsten Jahr.

N-Land Erich W. Spieß
Erich W. Spieß