Sanierung des Belags von 16. April bis 4. Juni

Wasserbrücke wird gesperrt

Die Sanierung der Laufer Wasserbrücke ist genau zwölf Jahre her. Weil sich der Pflasterbelag großflächig löst, muss die Oberfläche mit komplett neuen Steinen neu gepflastert werden. Die Brücke wird dafür total gesperrt. | Foto: Fischer2018/03/wasserbrucke-sanierung-lauf-1.jpg

LAUF — Gute zehn Jahre nach ihrer Totalsanierung muss der Pflasterbelag der Laufer Wasserbrücke komplett erneuert werden. Dafür muss der wichtige Weg in die Laufer Altstadt für sieben Wochen, vom 16. April bis zum 4. Juni, komplett gesperrt werden. Fußgänger und schiebende Radler können die Wasserbrücke weiter benutzen.

Ausgeführt und bezahlt wird die Pflastersanierung nicht von der Stadt Lauf, sondern vom staatlichen Bauamt, das auch für die Totalsanierung der Brücke in den Jahren 2005 und 2006 verantwortlich zeichnet. Nachdem die ersten Risse und lockeren Pflastersteine schon wenige Jahre später aufgetaucht sind, hat sich das Bauamt mit der damals zuständigen Baufirma auf die aktuelle Maßnahme geeinigt.

Vor allem die Wiederverwendung des alten Kleinpflasterbelags vor über zehn Jahren wird als Ursache für die so schnell wieder aufgetretenen Schäden genannt. So führten die nicht exakt gleich großen Steine mit ihren gebrochenen Kanten zu unterschiedlichen und oft zu großen Fugen. Auch dass die alten Steine nicht gut genug gereinigt wurden oder überhaupt nicht gereinigt werden konnten, hat vermutlich zur Lockerung des Belags geführt. Als drittes Problem wird schließlich der Betonuntergrund genannt, der offensichtlich nicht die notwendige Tragfähigkeit aufwies.

Gelöst werden soll die gesamte Problematik nun mit einem vollkommen neuen Pflaster. Mit gesägtem Granitstein mit geraden Kanten direkt aus dem Steinbruch. Diese Pflastersteine werden nicht lose auf Splitt, sondern in einem festen Mörtelbett verlegt und anschließend auch mit Mörtel fest verfugt. Ähnlich verlegt und gestaltet wie die Fußgängerquerungsstreifen am Marktplatz.

Vor allem diese aufwendige Verlegung ist auch ein Grund für die relativ lange Sperrung der Wasserbrücke. Nach dem „Ausbau“, der Herausnahme der alten Steine, und dem Verlegen des neuen Pflasters muss der Beton vor eine Belastung durch Autos und Busse komplett aushärten. Das alleine, so die Schätzung der Experten, dauert etwa zwei Wochen.

Für die Autofahrer verläuft die Umleitung über die Karlsbrücke und die Briver Allee oder über die Brücke West und den Schlachthofplatz. Änderungen im Busfahrplan will das Landratsamt rechtzeitig vor der Sperrung bekannt gegeben.

N-Land Clemens Fischer
Clemens Fischer