Gottesdienst am Sonntag

Wiedereinweihung der Marienkirche Vorra

Wichtiger Teil der Renovierungsarbeiten: das Dach der Marienkirche bekam einen neuen Dachstuhl und wurde neu gedeckt. | Foto: S. Fuchs2017/03/7933802.jpeg

VORRA – Die aufwendigen Renovierungs- und Sanierungarbeten an der Marienkirche in Vorra sind beendet. Deshalb lädt Pfarrer Björn Schukat am kommenden Sonntag, 12. März, zur feierlichen Wiedereinweihung des Gotteshauses ein.

Für die umfangreichen Renovierungs- und Sanierungsarbeiten an der Vorraer Marienkirche waren ursprünglich rund 750 000 Euro veranschlagt. „Nun können wir voller Dankbarkeit und Freude kommenden Sonntag die Wiedereinweihung der renovierten Marienkirche feiern“, so der viel beschäftigte kirchliche Bauherr in seiner Einladung an die Kirchengemeinde zum Gottesdienst am kommenden Sonntag, 12. März, ab 9.30 Uhr.

Vieles ist seit dem letzten Gottesdienst, der (Jubel-)Konfirmation 2016, geschehen: Es begann mit der Trockenlegung des alten Gemäuers im Norden, dann folgten die komplette Fassaden- und Dachsanierung, ein neuer Glockenstuhl aus Eichenholz, die komplizierte Ab- und Aufhängung der „Kleinen Glocke“, neue Zifferblätter, statische Verbesserungen im Kirchenraum sowie umfangreiche Inneninstandsetzungen, um nur das Wesentliche zu nennen. Zudem wurden die erste und die beiden letzten Bankreihen entfernt, um neue Gestaltungsmöglichkeiten im Eingangsbereich sowie im Vor-Chorraum zu schaffen.

Eine Endabrechnung stünde zwar noch aus, doch zur Finanzierung sei überschlägig folgendes zu sagen, so Pfarrer Schukat: 500 000 Euro habe die Landeskirche (unter anderem aus Mitteln der Kirchensteuern) fest zugesagt, 50 000 Euro das Landesamt für Denkmalpflege, der Bezirk Mittelfranken und der Landkreis.

200 000 Euro habe die Kirchengemeinde selbst aufbringen müssen. Neben einer vorhandenen Rücklage von 100 000 Euro (aus dem hinfällig gewordenen ehemaligen Projekt Dorfgemeinschaftshaus) seien in den vergangenen Jahren viele Spendengelder zweckgebunden geflossen. Finanzielle Unterstützung kam von der Gemeinde, den beiden Geldinstituten und der Kirchenstiftung Heinrich Bischoff.  Und schließlich hätten Projekte der Kirchengemeinde, wie Kalender-, Bodenplatten- und Küchleverkauf an der Kirchweih, zusätzlich zur Ausgabendeckung beigetragen. Letztere erfolgreiche Aktionen seien „typisch für unsere intakte fränkische Dorfgemeinschaft“, sagt Schukat.

 

N-Land Siegfried Fuchs
Siegfried Fuchs