Ausstellung im Hersbrucker Kunstmuseum

„Vom Scherenschnitt zum Cut-Out“ geht in die zweite Runde

Der Nürnberger Gerhard Wöllmer kann eine Bastelschere für seine gewaltigen Papierobjekte nicht gebrauchen. | Foto: U. Scharrer2018/09/Woellmer.jpg

HERSBRUCK – Es geht weiter mit der Scherenschnitt-Ausstellung im Kunstmuseum Hersbruck. Nach der Sommerpause werden am 20. September um 20 Uhr noch einmal die Türen geöffnet für eine Werkschau, die die etwas verstaubte Technik des Scherenschnitts ins 21. Jahrhundert katapultiert. Zur Wiedereröffnung gibt es einen Liederabend und Filmschnipsel.

Als „special guest“ kommt die Sängerin und Akkordeon-Spielerin Johanna Moll und singt kuriose Moritaten. Zu Schattentheaterfilmen aus der Scherenschnittkönigin der 1920er Jahren von Lotte Reiniger gibt sie neu bearbeitete Lieder zum Besten und vertont einen „Papierschnipsel-Animationsfilm“ der Nürnberger Künstlerin Stella Springhardt. Johanna Moll, das selbst ernannte lyrische Liederluder, gelingt es mit ihrer dunklen Stimme und ihrer expressiven Mimik, eine intime Atmosphäre zu zaubern, in der alles möglich wird.

Die in Brandenburg geborene und seit fast zwanzig Jahren in Erlangen lebende Künstlerin wurde für verschiedene Kleinkunstpreise nominiert. Musikalisch begleitet sie sich selbst auf ihrem geliebten italienischen Akkordeon.

Die Ausstellung ist bis zum 4. November mittwochs bis samstags von 15 bis 18 Uhr und sonntags von 14 bis 16 Uhr im Kunstmuseum in der Amberger Straße 2 am Spitaltor zu sehen. Der Eintritt zur Ausstellung und zum Liederabend ist frei.

N-Land Ute Scharrer
Ute Scharrer