Deckensanierung in nächsten zwei Wochen

Vollsperrung mehrerer Hauptstraßen in Lauf

Neben dem Kreisverkehr in Lauf links selbst wird auch die Altdorfer Straße im Bereich der S-Bahn-Unterführung bis zur Einmündung der Christoph-Treu-Straße wegen der Sanierung der Asphaltdecke gesperrt. | Foto: Fischer2017/10/kreisverkehr-altdorfer-Strasse-sperrung.jpg

LAUF — Die Autofahrer in Lauf müssen in den nächsten zwei Wochen mit massiven Einschränkungen und Umleitungen leben: Wegen notwendiger Deckensanierungsarbeiten an drei wichtigen Straßen werden zeitgleich von Montag, 23. Oktober, bis einschließlich Sonntag, 5. November, der komplette Kreisverkehr in der Altdorfer Straße in Lauf links, die Altdorfer Straße selbst im Bereich der Bahnunterführung und die Simonshofer Straße im untersten Abschnitt, zwischen der Hersbrucker Straße und der Güttinger-Brücke, komplett für den Verkehr gesperrt. Halbseitig gesperrt wird außerdem die Hersbrucker Straße (alte B 14) von der Kreuzung Briver Allee bis zur Einmündung Wagnergasse, hier gibt es eine Ampelregelung.

Die Stadt begründet diese Konzentration der Arbeiten auf die gleichen zwei Wochen damit, dass man Synergieeffekte nutzen wolle und müsse (wenn schon die Kreuzung geperrt werden muss, kann man gleich zwei Straßenseiten sanieren) und mit massiven Kosteneinsparungen. Dennoch belaufen sich die Sanierungskosten zusammen noch auf rund 150 000 Euro. Die Oberflächensanierung in der Hersbrucker ist dabei gar nicht eingerechnet. Diese Maßnahme gehört noch zum Abschluss der Straßensanierung nach der Erneuerung der Ranna-Wasserleitung 2015 und muss entsprechend von der N-ergie Nürnberg bezahlt werden.

Ein weiterer Grund, die Arbeiten auf die nächsten beiden Wochen zu konzentrieren sind die Herbstferien mit den Feiertagen in der übernächsten Woche. „Auch damit hoffen wir, die Beeinträchtigungen für die Verkehrsteilnehmer möglichst gering halten zu können“, so ein Sprecher der Stadt Lauf. Die Umleitungen sind ausgeschildert.

Diese Umleitungsstrecken haben es allerdings in sich: Um den unteren Abschnitt der Simonshofer Straße umgehen zu können, müssen die Autofahrer von Westen kommend über die Urlasstraße fahren, von Osten kommend bietet sich der Weg über den Ortsteil Heuchling an, wenn man beispielsweise Richtung Krankenhaus will. Die Raiffeisenstraße (vom Bahnhof rechts aus) ist zwar bis zur Simonshofer Straße befahrbar, eine Einfahrt sowohl Richtung Güttingerbrücke als auch Richtung Karlsbrücke ist allerdings nicht möglich. Deshalb kann auch die Bushaltestelle in der Raiffeisenstraße nicht angefahren werden, ebenso ist die Zufahrt in das Parkhaus Simonshofer Straße gesperrt.

In diesem Bereich vor dem Parkhaus, zwischen Hersbrucker Straße (vorne) und der Güttingerbrücke (hier gibt es tiefe Löcher in der Fahrbahn), wird die Simonshofer Straße in Lauf voll gesperrt. Auch die Ein- und Ausfahrt in die Raiffeisenstraße sowie in das Parkhaus sind dann nicht mehr möglich. | Foto: Fischer2017/10/simonshofer-strasse-lauf-gesperrt.jpg

Aus der Briver Allee kommend kann während der Bauzeit sowohl Richtung Hersbruck als auch nach links, Richtung Stadtmitte abgebogen werden. Auch von der Hersbrucker Straße aus ist die Einfahrt Richtung Karlsstraße möglich.

Weil der vielbefahrene Kreisverkehr in Lauf links total gesperrt wird, werden die Holzgartenstraße, die Luitpoldstraße und die Altdorfer Straße am sogenannten Störzersberg zu Sackgassen. Dass heißt bis zum Kreisverkehr kann gefahren werden, dann muss man aber wieder umdrehen. Aus Richung Landratsamt ist die Altdorfer Straße schon vor der Bahnunterführung, ab der Christoph-Treu-Straße, gesperrt.

Die Umleitungen in Lauf links führen von der Karlsstraße kommend über die Weigmannstraße, die Waldstraße und durch das Industriegebiet bzw. umgekehrt. Von der Röthenbacher Straße aus bzw. von der Brücke West oder von Rückersdorf aus, fährt man am besten großräumig über die B14-Umgehung Richtung Schönberg oder Diepersdorf und umgekehrt. Innerstädtisch kann der Kreisverkehr über die Hermannstraße und die Siebenkeesstraße (am Schlossplatz) umfahren werden. Radler sind von den Sperrungen nicht betroffen.

Nur die Totalsperrungen, so der Laufer Tiefbauer Bernhard Hammerlindl, machen eine gründliche Sanierung der betroffenen Abschnitte für die nächsten 20 Jahre möglich. Immer nur Löcher und Risse auszubessern reiche in bestimmten Bereichen irgendwann einfach nicht mehr. Für die Beeinträchtigungen bittet die Stadt die Autofahrer um Verständnis.

N-Land Clemens Fischer
Clemens Fischer