Suche bei Lauf erfolgreich

Vermisster ist gesund zurück

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NEUNKIRCHEN — Glückliches Ende einer Vermisstensuche im Bereich Lauf, bei der in der Nacht zum heutigen Donnerstag auch ein Hubschrauber eingesetzt war: Ein polnischer Tourist, der sich verlaufen hatte, konnte wohlbehalten zu Verwandten in Neunkirchen zurückgebracht werden.

Gestern am frühen Abend war die Polizeiinspektion Lauf darüber informiert worden, dass ein 60-jähriger Pole, der in Neunkirchen zu Besuch war, vermisst werde. Der Mann sei von einem Spaziergang, den er bereits Dienstagnachmittag in Neunkirchen in unbekannte Richtung begonnen hatte, nicht zurück gekehrt war. Da es sich bei dem Gast, so die Auskunft, über eine normalerweise zuverlässige Person handelte, musste auch mit einem Unglück gerechnet werden.

Es wurde deshalb eine großflächige Vermisstensuche eingeleitet. Etwa 20 Feuerwehrleute durchkämmten gemeinsam mit 20 weiteren Helfern des BRK, ASB und der Johanniter sowie mehreren Streifenbesatzungen der Polizei die umliegenden Wälder. Zudem kamen zwölf Rettungshunde mit ihren entsprechenden Führern und ein Polizeihubschrauber mit Wärmebildkamera zum Einsatz. Dieser Hubschrauber war auch über Lauf und vor allem dem Pegnitztal lange zu sehen und zu hören.

Die Suche nahm kurz nach Mitternacht ein glückliches Ende. Eine Streifenbesatzung der Autobahnpolizei aus Feucht konnte den Vermissten auf der Autobahn, in der Nähe des Autobahnkreuzes Nürnberg, aufgreifen. Der Mann hatte sich aufgrund der nachts mittlerweile kalten Außentemperaturen einen Müllsack überzogen und war anderen Verkehrsteilnehmern aufgefallen.

Nach seiner Rettung erzählte er, sich beim Pilze suchen im Wald verlaufen zu haben. Entlang der Autobahn sei er nun auf dem Weg zur nächsten Raststätte gewesen. Gegen ein Uhr konnte der Pole wohlbehalten seiner Verwandtschaft in Neunkirchen übergeben werden.

N-Land Clemens Fischer
Clemens Fischer