Tipps zum Übertritt

„Überfordern Sie Ihr Kind nicht“

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NÜRNBERGER LAND — Die Diskussion zum Übertritt nach der Grundschule – sie hat wieder begonnen. Viele Eltern fragen sich: „Welche Schule ist für mein Kind die richtige?“ Andrea Nüßlein, Vorsitzende des Landeselternverbands Bayerischer Realschulen aus Schnaittach, rät: „Überfordern Sie Ihr Kind nicht“.

Das bayerische Schulsystem hat in den letzten Jahren deutlich an Durchlässigkeit gewonnen. Das bedeutet, der Weg zum Abitur muss nicht über einen direkten Einstieg in das Gymnasium nach der Grundschule erfolgen. Auch der Besuch einer Realschule, Wirtschaftsschule oder Mittelschule biete durch das Erreichen des Mittleren Schulabschlusses viele Möglichkeiten, so der Realschul-Elternverband.

Bei der Entscheidungsfindung sei es wichtig, die Lehrkraft einzubeziehen, um gemeinsam zum Wohl des Kindes den richtigen Weg zu finden. Dazu helfe die Beachtung der Übertrittsempfehlung.

Eltern sollten sich rechtzeitig über die Möglichkeiten des differenzierten Schulsystems informieren und sich fragen: „Was ist für mein Kind gut?“, so Nüßlein. Bildung sei ein Prozess, der stark von der momentanen Reife abhängig ist. „Es ist keine Frage der Wertigkeit, auf welche Schulart das Kind geht“, sagt die Verbandsvorsitzende.

N-Land Pegnitz-Zeitung
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