Kirchweih Schönberg

Traditions-Kirchweih mit Böllern, Buden und Baum

Hervorragende Kirchweihstimmung herrschte am „Gmahhausschuppen“ der evangelischen Kirchengemeinde, wo die Band „Five Bullets“ spielte. | Foto: Brinek2018/08/Schonberg-Kirwafreitag-Weizenbar-jahn.jpg

SCHÖNBERG — Fünf Tage voller Höhepunkte: Die Schönberger feierten und feiern gut gelaunt und ausgelassen mit vielen Besuchern ihr Kirchweihfest.

Die Kirchweih in dem Laufer Ortsteil bietet reichlich Unterhaltung für Jung und Alt und vor allem an ganz verschiedenen Stellen im Dorf. Natürlich fehlen auch heuer nicht die vertrauten Programmpunkte, die sich zwischen dem Schönberger Marktplatz und dem Korngraben an der Bühler Straße abspielen.

Dort beim Schützenheim der Sportschützengesellschaft Schönberg, startete am Freitagabend die Kirchweih. Schützenmeister Franz Horak gab das Kommando für das dreimalige Abfeuern der Kanone und eröffnete damit das Traditionsfest. Im Anschluss ließen sich die rund 200 Zuschauer des lautstarken Spektakels auf der Terrasse des Schützenheims die gegrillten Steaks, Bratwürste und Makrelen munden.

Bieranstich im Roten Ross

Ein ebenso geselliger Treffpunkt war der Gasthof „Rotes Ross“, wo Gastwirt Conny Tremmel schon tags zuvor den Gästen die klassische „Vogelsuppn“ serviert hatte. Ein weiterer Höhepunkt war der Bieranstich. An allen Kirchweihtagen sorgte Tremmel mit seinem bewährten Team vorzüglich für das Wohl der Besucher, die von der Terrasse aus einen guten Blick auf den Rummelplatz gegenüber hatten. Dort vergnügten sich gerne die Kinder und hatten ihren Spaß an Karussell, Glücks- und Süßigkeitsbuden.

Hoch her ging es am späten Abend an der Weizenbar am „Gmahhausschuppen“ der Kirchengemeinde Schönberg. Dicht gedrängt trafen hier meist junge Leute aufeinander. Wer keinen Sitzplatz ergatterte, platzierte sich vor einem Stehtisch oder stellte sich mit einem Glas Wein oder Bier einfach in die Menschenmenge. Bei den nachts noch angenehm warmen Temperaturen entstand durchs Plaudern mit Freunden und Bekannten eine unglaublich gute Stimmung, dazu noch super Musik, denn die Band „Five Bullets“ rockte die Bühne.

32-Meter-Baum

Der Kirchweihsamstag begann mit dem Frühschoppen im Dorfladen. Hinterher fuhren die Kirwaboum zum Baumholen in den Wald, um ein prächtiges Kirchweihsymbol zu fällen. Am Platz vor dem Schönberger Friedhof wurde der 32-Meter-Baum unter der Regie von Christoph Müller wieder in die Senkrechte gebracht. Entlang der Bühler Straße hielten derweil die Kirwaboum die vorbeifahrenden Autos an, um Spenden für die Kirwakasse einzusammeln.

Ein Höhepunkt der Schönberger Kirchweih war natürlich das Baumaufstellen auf dem Platz vor dem Friedhof unter der Regie von Christoph Müller. | Foto: Jahn2018/08/kirchweih-schonberg-baumaufstellen-jahn.jpg

Nach dem gemeinsamen Besuch des Festgottesdienstes in der Schönberger Jakobuskirche schmückten am Kirchweihsonntag die Kirwamadla den Betzn und banden den Buschn, das wichtigste Utensil beim Baumaustanz. Denn das Paar, welches beim Klingeln des Weckers den Buschn in Händen hält, gewinnt den Betzn.

Nach dem Ehrentanz des neuen Kirchweihpaars wurde im Saal vom „Roten Ross“ noch lange weitergetanzt, zur zünftigen Musik der Band „Die Versumpften“.

N-Land G. Jahn
G. Jahn