Lara Schmidt aus Lauf

Tennis-Talent kam ins Halbfinale der deutschen Hallenmeisterschaften

Daumen hoch für gute Leistungen: Lara Schmidt. | Foto: Privat2017/12/Lara-Schmidt-Foto-Privat.jpg

BIBERACH — Mit starken Leistungen ist die Laufer Tennisspielerin Lara Schmidt bei den deutschen Hallenmeisterschaften bis ins Halbfinale gekommen. Erst bei der späteren Turniersiegerin war Schluss.

Durch ihre gute Ranglistenposition (DR30) bei den Deutschen Damen stand die 18-Jährige erstmals direkt im Hauptfeld. In der ersten Runde hatte Sie es mit der Qualifikantin Alexandra Vecic vom TC Hechingen (DR95) zu tun, die sie klar mit 6:3 6:3 besiegte.

In der zweiten Runde musste die Lauferin die erste Hürde gegen eine gesetzte Spielerin nehmen. Mit Romy Kölzer (DTB23) vom RTHC Bayer Leverkusen siegte Schmidt mit aggressiven und schnellen Spiel sehr klar mit 6:2 6:3. Kölzer verzweifelte sehr oft am Spielwitz und fehlerlosen Spiel der Lauferin.

Im Viertelfinale stand Schmidt mit Sarah-Rebecca Sekulic (DTB15) vom TC Ismaning der in diesem Turnier an 4 gesetzten Spielerin gegenüber. Auch gegen sie zog die Lauferin, die Ihr Spiel nun deutlich schneller, präziser und gefährlicher gestaltete, durch und konnte als einzige ungesetzte Spielerin mit einem 7:5 1:6 6:2 ins Halbfinale einziehen und sorgte somit für eine große Überraschung.

Im Halbfinale stand nun die größte Aufgabe vor der jungen Lauferin. Mit Tamara Korpatsch (DTB 10) vom Club an der Alster, an Position 1 gesetzt, war Schmidt in diesem Spiel die absolute Außenseiterin. Im ersten Satz war die Lauferin sichtlich nervös und spielte zu zaghaft. Der Satz ging mit 2:6 verloren.

Doch der Kampfgeist von Schmidt hielt sie im zweiten Satz im Match und somit konnte die Lauferin diesen mit 6:4 für sich entscheiden. Im dritten und entscheidenden Satz gingen alle Spiele über Einstand oder Schmidt führte diese an, doch leider hatte Sie hier das ein oder andere mal Pech und musste den dritten Satz mit 3:6 an die spätere Deutsche Meisterin abgeben.

Enttäuscht nach Ausscheiden

Nach dem Spiel war Schmidt sichtlich enttäuscht, da sie davon überzeugt war, dass sie das Spiel hätte gewinnen können. Nichts desto trotz hat die Lauferin ein starkes Turnier gespielt und bewiesen, dass sie bei den Damen mithalten kann.

Nach dem knapp dreistündigen Halbfinale musste sich die Lauferin einer Dopingkontrolle unterziehen – auch etwas, woran sich Lara Schmidt bei den „Großen“ nun gewöhnen muss.

N-Land Pegnitz-Zeitung
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