Nachfolger von Erwin Janko

Stefan Pesth leitet Leniger-Schule in Schönberg

Stefan Pesth (r.) ist neuer Leiter der Dr. Bernhard Leniger-Schule der Lebenshilfe in Schönberg. Einen guten Start wünschten ihm (v. l.) Lebenshilfe-Vorsitzender Gerhard John, Tagesstättenleiterin Silke Dilles, Schulsprecher Damien Kraus, Elternbeiratsvorsitzende Gabriele Hofmockel und Vorstandsmitglied Martha Fischer. | Foto: Schreier/Lebenshilfe2018/10/stefan-pesth-neuer-schulleiter-lenigerschule.jpg

SCHÖNBERG — Mit einem herzlichen „Glück auf“ begrüßte die Lebenshilfe jetzt Stefan Pesth. Der 52-Jährige hat zum neuen Schuljahr die Leitung der Dr. Bernhard Leniger Schule in Schönberg übernommen. Er folgt auf Erwin Janko, der im Juli nach 37 Jahren in den Ruhestand verabschiedet worden war. Thomas Reißer ist stellvertretender Schulleiter.

Lebenshilfe-Vorsitzender Gerhard John freute sich, mit Stefan Pesth, der 1993 als Studienreferendar an die Dr. Bernhard Leniger-Schule gekommen war, einen vertrauten Schulleiter an der Seite zu wissen. Mit Pesth verbinde er Innovation, Kreativität und Zielorientierung und wünschte ihm „die Hand für ein gutes Miteinander“, auf das die Lebenshilfe großen Wert lege. Als Leitungs-Tandem mit Silke Dilles, Leiterin der Heilpädagogischen Tagesstätte, will Pesth mit seinem Team das Förderzentrum erfolgreich fortführen, das 1969 gegründet worden war.

Auf eine gute Zusammenarbeit mit dem neuen Schulleiter freuen sich auch Elternbeiratsvorsitzende Ga­briele Hofmockel und Martha Fischer, Vorstandsmitglied und Mitglied im Elternbeirat. Sie unterstrichen die große Bedeutung von Optimismus und Zukunftsglauben im Umgang mit jungen Menschen mit besonderen Bedürfnissen, den Pesth widerspiegle.

„Digitale Klassenzimmer“

Insbesondere will Pesth Schülern einen modernen, lebenspraktischen Unterricht gerade in den wichtigen Hauptfächern wie Lesen, Schreiben und Rechnen bieten und wird deshalb Fördermittel für zwei so genannte „Digitale Klassenzimmer“ beantragen. Im Zuge der anstehenden energetischen Modernisierung des Schulgebäudes sollen auch alle Voraussetzungen für die Digitalisierung geschaffen werden.

Schulsprecher Damien Kraus schätzt das Bildungs- und Förderangebot an der Dr. Leniger-Schule sehr: „Unsere Ideen und unsere Meinung werden von den Lehrern ernst genommen“, sagt er. Er sei stolz, Schüler dieser Schule zu sein. Der Berufsstufenschüler erzählte selbstbewusst, dass er ein Praktikum beim Integrationsdienst Access in Aussicht habe.

Inklusion ist und bleibt ein wichtiges Thema der Schule und der Lebenshilfe. Stefan Pesth hat viele Jahre im Mobilen Sonderpädagogischen Dienst Einzelinklusionen an Regelschulen begleitet. Er will bestehende Kooperationen pflegen und ausbauen.

An der Leniger-Schule steigen die Schülerzahlen. Mit 110 Schülern ist dies eine acht prozentige Zunahme im Vergleich zum Vorjahr. Zusammen mit der Schulvorbereitenden Einrichtung (SVE) sind es nun 124 Jungen und Mädchen mit Behinderung im Schuljahr 2018/2019, die gefördert werden. „Die Eltern schätzen unser Gesamtpaket, das Schul- und Förderangebot sowie die heilpädagogische Betreuung ihrer Kinder am Nachmittag und in der Ferienzeit“, weiß Silke Dilles.

Stefan Pesth freut sich auf seine neue Aufgabe zusammen mit dem Kollegium. Er sieht sich als Ansprechpartner und Bindeglied für Schüler und Eltern und will ein Leiter der „offenen Tür und eines offenen Ohres“ sein.

N-Land Pegnitz-Zeitung
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