Fußball Bezirksliga:

Spätes Gegentor beendet Hüttenbacher Siegesserie

Hüttenbachs Torjäger Matthias Gruner – hier bei einem Fallrückzieher – war auch im Derby gegen den SV Schwaig erfolgreich. Letztlich sorgte jedoch ein später Ausgleichstreffer dafür, dass die Oberländer erstmals in dieser Saison nicht als Sieger vom Platz gehen konnten. Foto: M. Langhans2017/08/Huba-Schwaig-Fallruckzieher-Gruner.jpg

ERLANGEN/PEGNITZGRUND (ci) — Erster Dämpfer für die SpVgg Hüttenbach: Die Gäste vom SV Schwaig sorgten duch ein spätes Tor im Derby dafür, dass die Oberländer erstmals in dieser Saison nicht als Sieger vom Platz gingen. Die SpVgg Hüttenbach und der SV Schwaig trennten sich im Derby mit einem leistungsgerechten Unentschieden. Hüttenbach bleibt damit nach dem sechsten Spieltag auf Tabellenplatz zwei der Bezirksliga Nord. Der SV Schwaig steht weiter auf Platz acht. Der SK Lauf beendete das Spiel gegen Capri Spor Nürnberg mit einem 3:1. Der Sportklub ließ seinem Gegner besonders in der zweiten Hälfte keine Chance.

SpVgg Hüttenbach – SV Schwaig 2:2 (0:0) — In der ersten Hälfte fand das Spiel überwiegend zwischen beiden Strafräumen statt. Schwaig war dennoch aktiver und hatte mehr Spielanteile. Dennoch kam der SV kaum zu zwingenden Chancen. Lediglich in der 19. Minute kam der Ball nach einem Fehler der Spielvereinigung zu Martin von Vopelius, der den Ball aber neben das Tor setzte. Quasi mit dem Pausenpfiff haute Gruner für Hüttenbach das Spielgerät gegen den Pfosten. Torlos ging es in die Pause.
Nach dem Seitenwechsel verlief die Partie zunächst ausgeglichen. Torchancen waren auf beiden Seiten Mangelware. Mit Christoph Webers Treffer in der 75. Minute kam wieder Leben ins Spiel. Nach einem Angriff über außen passte Josef zu Weber, der den Ball mit dem Kopf im Netz versenkte. Hüttenbach stellte nach dem Tor um, um mehr Stabilität ins Mittelfeld zu bekommen. Drei Minuten darauf folgte die Antwort der Spielvereinigung. Thomas Grüner passte in den Lauf von Matthias Gruner, dieser setzte sich gegen einen Gegner durch und schlenzte den Ball ins Tor. Knapp zehn Minuten später erreichte eine scharfe Hereingabe von Grüner Timm Loch, der aus neun Meter in die Maschen einschoss. Schwaig wollte sich nach einer guten ersten Hälfte zumindest noch einen Punkt holen und glich durch einen Treffer von Ingo Geckeler aus.
Tore: 0:1 (75.) Weber, 1:1 (78.) M. Gruner, 2:1 (89.) Loch, 2:2 (90.) Geckeler. Schiedsrichter: Florian Kleemann. Zuschauer: 170.

SK Lauf – Cagri Spor Nürnberg 3:1 (1:0) — Der SK Lauf kam nach dem Anpfiff direkt gut ins Spiel. In der 24. Minute schob Marcus Merkl den Ball zum 1:0 ins Tor. In den ersten 30 Minuten dominierte der SK die Partie. Danach verlor das Heimteam etwas den Faden. Mit dem 1:0 ging es in die Kabine.
Kaum vier Minuten zurück auf dem Platz landete der Ball für die Nürnberger in den Maschen. Nach einer Flanke von links aus dem Halbfeld kam der Ball zu Ramazan Yüce, der völlig frei nur noch einschieben musste. Die Laufer versuchten, über Konter zum Zug zu kommen und ließen keine Torchancen der Nürnberger mehr zu. In der 64. Minute gelang Daniel Bergler mit einem Kopfballtor die 2:1-Führung. Knapp zehn Minuten darauf erhöhte Maximilian Gabsteiger zum 3:1-Endstand. Aus dem Gewühl heraus traf er aus 16 Metern ins Netz. Cagri Spor fand kein Mittel mehr gegen die starken Laufer. Wegen eines Frustfouls gegen Merkl flog Zoran Makrimovic in der 85. Minute noch mit Rot vom Platz.
Tore: 1:0 (24.) Merkl, 1:1 (49.) Yüce, 2:1 (64.) Bergler, 3:1 (75.) Gabsteiger. Rote Karte: Zoran Makrimovic, Cagri Spor Nürnberg, 85., Frustfoul. Schiedsrichter: Peter Frank. Zuschauer: 80.

1. FC Hersbruck – TSV Kirchehrenbach 0:0 — Der Hersbrucker Coach Erhardt schickte die identische Anfangsformation gegen den Aufsteiger aufs Feld, die zuletzt am Donnerstag gegen Kalchreuth brilliert hatte. Dennoch war die FC-Mannschaft von Anfang an nicht wiederzuerkennen gegenüber der Kalchreuth-Partie. Spielwitz und Kombinationsfreude waren scheinbar vollkommen abhanden gekommen. Die Gäste zogen sich sehr tief in die eigene Hälfte zurück und hofften auf Hersbrucker Fehler. Das torlose Remis zur Halbzeit war das leistungsgerechte Abbild der dürftigen Leistungen beider Teams.
Auch nach dem Seitenwechsel zeigte der Club unangeahnte Schwächen im Aufbauspiel und schaffte es nicht, gegen harmlose Gäste zwingende Torchancen herauszuspielen oder konsequent zu verwerten. Selbst als der FC in der Schlussphase aufgrund einer Ampelkarte in Unterzahl agieren musste, wagte sich Kirchehrenbach kaum einmal aus der eigenen Hälfte. Hersbruck fand aber trotz ständigem Ballbesitz kein Mittel, um das gegnerischeAbwehrbollwerk zu bezwingen. Unterm Strich eine enttäuschende Punkteteilung.fch
Tore: – Gelb-Rote Karte: 67. Dominik Kreuzer (FCH) wegen wiederholtem Foulspiel. SR: Andre Schilling (DJK-SV Berg). Zuschauer: 100.

N-Land Pegnitz-Zeitung
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