Fußball 1. BFV-Hauptrunde

SK Lauf wirft SC Feucht aus dem Pokal

So umkämpft wie in dieser Szene zwischen Feuchts Ljuban Ivic und Laufs Christian Wölfel (rechts) war der Ball nicht immer; über weite Strecken war der SK Lauf die überlegene Mannschaft. | Foto: Anne Gumann2018/08/BFV-Pokal-SKL-SC-Feucht-6070-net.jpg

LAUF — Ein Derby ganz nach dem Geschmack des SK Lauf: Unerwartet deutlich hat sich der Sportklub Lauf in der ersten Hauptrunde des BFV-Pokals gegen den SC Feucht durchgesetzt. Der Bezirksligist besiegte den Landesligisten am Ende  mit 3:1. Für Lauf trafen Maik Gunawardhana und zweimal Dominik Hofmann; auch den Treffer für Feucht erzielte per Eigentor mit Fabian Rauh ein Laufer. Lediglich die Kulisse ließ mit knapp 200 Zuschauern zu wünschen übrig.

SK Lauf – SC Feucht 3:1 (2:0) — Bereits früh war klar, dass der vermeintliche Underdog Lauf vor der Landesligatruppe keine Angst hatte und sein Spiel machen wollte; ein Klassenunterschied war nicht zu erkennen. Nach einer ersten Abtastphase belohnte sich die Heimelf dann auch rasch, denn bereits nach 14 Minuten markierte Laufs Maik Gunawardhana die 1:0-Führung nach Vorarbeit von Dominik Hofmann und Adrian Holfelder. Das  Führungstor gab den Laufern Auftrieb und sorgte für Verunsicherung bei den Feuchtern, die in der Folgezeit kein überzeugendes Bild abgaben. Laufs schnelle Spieler brachten die Feuchter Verteidiger immer wieder in Verlegenheit. Kurz vor der Pause konnte der SK Lauf dann sogar noch erhöhen. Torschütze Gunawardhana war im Gegensatz zu den Feuchtern nach einem Ballgewinn gedankenschnell und schlug einen weiten Ball auf Stürmer Dominik Hofmann. Feuchts Keeper Andreas Sponsel eilte zwar aus seinem Gehäuse, war aber nicht schnell genug, so dass Hofmann mit einem platzierten Schuss die 2:0-Führung markieren konnte. Kurz vor dem Pausenpfiff vereitelte Laufs Torwart Alexander Mayer noch eine Riesenchance der Feuchter und sorgte dafür, dass die SKL-Kicker mit der Zwei-Tore-Führung in die Kabine gehen konnten.

Auch nach der Pause setzte zunächst Lauf die Akzente mit Chancen von Holfelder und Kraus. Feucht sorgte lediglich bei einem Freistoß für Gefahr vor dem Laufer Tor. Nach einer knappen Stunde fiel dann das bereits vorentscheidende 3:0. Torschütze war erneut Dominik Hofmann, der seinen Gegenspieler auf engstem Raum narrte und mit einem Schuss ins kurze Eck seinen zweiten Treffer des Tages erzielte. Damit war klar, dass die Chancen des SC Feucht, die 2. Runde des Verbandspokals zu erreichen, sehr gering geworden waren. Doch aufgegeben hatte sich die Feuchter noch nicht. Zunächst verhindert nach einer Ecke für den SC Feucht nur der Pfosten einen Treffer für die Gäste. Zwei Minuten später durften dann die Feuchter jubeln, auch wenn erneut ein Laufer getroffen hatte. Fabian Rauh hatte den Ball beim Versuch, zu seinem Torwart zurückzuspielen, ins eigene Netz geköpft und der Spielstand in der 77. Minute lautete nur noch 3:1. Es hätte dann durchaus noch einmal eng werden können für den SKL – hätte, wenn der zwei Minuten danach erzielte Treffer des SC-Spielers Nico Wessner anerkannt worden wäre. Doch Schiedsrichter Quirin Demlehner entschied auf Abseits, beim SKL atmeten alle tief durch und beim SC Feucht war endgültig die Luft raus. Lauf verwaltete anschließend den Vorsprung und konnte somit das Erreichen der nächsten Runde im BFV-Pokal bejubeln.

Tore: 1:0 (13.) Gunawardhana, 2:0 (42.) Hofmann, 3:0 (59.) Hofmann, 3:1 (77./ET Rauh). Zuschauer: 200. Schiedsrichter: Quirin Demlehner (SSV Eggenfelden).

 

 

 

 

 

N-Land Patrick Baer
Patrick Baer