Anteile am Nachhaltigkeitsprojekt

Mitglied der BioBoden Genossenschaft

Sie hatten die Idee, als Rummelsberger Diakonie Mitglied der BioBoden Genossenschaft zu werden: Kaufmännischer Vorstand Harald Frei (re.) und Leiter Finanzen Klaus Kolb. | Foto: Andrea Wismath2016/06/bioboden_ra.jpg

RUMMELSBERG – Die Rummelsberger Diakonie ist seit Juni 2016 Mitglied der BioBoden Genossenschaft. Auf Initiative von Harald Frei hat der Vorstand beschlossen, sich mit 100.000 Euro an dem Nachhaltigkeitsprojekt zu beteiligen.

„Wir sehen das auch als Ausgleich für die Flächen, die wir für neue Einrichtungen oder Erweiterungen bestehender Gebäude verbrauchen“, so Frei, Kaufmännischer Vorstand der Rummelsberger Diakonie. Damit wolle man als sozialer Träger seiner gesellschaftlichen Verantwortung nachkommen.

Ziel der BioBoden Genossenschaft ist, Flächen in Deutschland für den ökologischen Landbau zu sichern. Die Rummelsberger Diakonie hat 100 Geschäftsanteile zu je 1000 Euro erworben. Damit kann die BioBoden Genossenschaft für eine Fläche von rund 66.666 Quadratmetern Verantwortung übernehmen.

Die BioBoden Genossenschaft, zu deren Gründungspartnern unter anderem die GLS Bank gehört, hat ihren Sitz in Rothenklempenow (im Südosten Mecklenburg-Vorpommerns). Um Grund und Boden für ökologische Landwirtschaft nutzen zu können, kauft die Genossenschaft Äcker und Wiesen im ganzen Land. Diese verpachtet sie dann zu erschwinglichen Preisen an Landwirte, die die Flächen entsprechend bewirtschaften. Die BioBoden Genossenschaft betreibt auch selbst ökologische Landwirtschaft.

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