Bundesverdienstkreuz für Hans-Jürgen Hopf aus Schwarzenbruck

Für hohen persönlichen Einsatz

Aus der Hand von Innenminister Joachim Herrmann erhielt Hans-Jürgen Hopf das Bundesverdienstkreuz am Bande. | Foto: Graf Praschma2016/11/buvekr_hopf.jpg

SCHWARZENBRUCK – Innenminister Joachim Herrmann hat im Rahmen einer Feierstunde in Erlangen an Hans-Jürgen Hopf aus Rummelsberg das Bundesverdienstkreuz am Bande verliehen.

Zur Bedeutung des Ordens betonte der Minister, die Demokratie brauche Menschen mit besonderem Engagement. Dieser Einsatz sei von besonderer Wichtigkeit. „Viele können Alles schlecht reden“, so Hermann, „bis hin zu Hass und Feindschaft.“ Diese Einstellung bringe uns nicht weiter. Natürlich gehöre zu Demokratie auch Kritik. Aber es müsse doch darum gehen, etwas zu tun, besser zu machen.

Die Auszeichnung sei aber auch eine Anerkennung des Verlustes an Vergnügen, an Freizeit, an Familienleben, den engagierte Menschen durch ihre Arbeit hinnehmen würden. So spreche der Staat letztlich auch seinen Dank aus für Menschen, die mit ihrem hohen persönlichen Engagement Vorbild seien.
Hans-Jürgen Hopf ist als Diakon bei der Rummelsberger Diakonie bzw. deren Tochtergesellschaften beschäftigt. Zunächst war er acht Jahre Gruppenleiter, anschließend sechs Jahre Diakon im heilpädagogischen Fachdienst und stellvertretender Heimleiter, von 1998 bis 2002 stellvertretender Leiter des „Raumerhauses“ und der heilpädagogischen Tagesstätte Rummelsberg, 2002 Bereichsleiter im Kinderheim „Raumerhaus“ und ab 2012 dessen Leiter. Zudem ist er wirtschaftlicher und organisatorischer Verantwortlicher für die gesamte Jugendhilfe am Ort Rummelsberg.

Seit 1984 ist er aktives Mitglied der Freiwilligen Feuerwehr Rummelsberg, war von 1998 bis 2000 stellvertretender und seither Erster Kommandant. Seit 1997 ist Hopf Mitglied im Gemeinderat Schwarzenbruck, Mitglied des Haupt- und Finanzausschusses sowie im Sozial- und Kulturausschuss, in der Verbandsversammlung des Kanalisations-Zweckverbandes Schwarzachgruppe, im Rechnungsprüfungsausschuss und bis 2014 stellvertretendes Mitglied im Bau- und Umweltausschuss.

Ferner ist er im Gemeinderat seit 2008 Fraktionsvorsitzender der CSU sowie seit 2005 Verantwortlicher für den evangelischen Arbeitskreis der CSU, seit 1999 Mitglied im Landesausschuss Bayern des Deutschen Evangelischen Kirchentages (DEKT), seit 2006 Versichertenberater der Deutschen Rentenversicherung Oberfranken/Mittelfranken, ehrenamtlicher Richter am Sozialgericht Nürnberg sowie seit 2010 ehrenamtlicher Richter am Verwaltungsgericht Ansbach. Ebenfalls höchst anerkennenswert ist, dass er bereits 2014 die Aufnahme von ca. 40 Asylbewerbern in Rummelsberg organisierte, diese vorbildlich begleitete und die Absprachen mit ehrenamtlichen Helfern und Behörden koordinierte.

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