Raiba-Weihnachten

Auftrag für Kindertagesstätte in Gsteinach

Brücke überspannt die neue Kita

Gefiel den Gemeinderäten: eine das gesamte Gebäude überspannende Brücke, die Vorplatz und Spielplatz miteinander verbindet2017/10/Kita2.jpg

SCHWARZENBRUCK – Die Schwarzenbrucker bauen in Gsteinach eine neue Kindertagesstätte. Wer die Trägerschaft übernimmt, steht noch nicht fest, allerdings hat der Gemeinderat sich jetzt für einen Architekten entschieden, nachdem drei Büros in der vergangenen Woche ihre Vorschläge in nichtöffentlicher Sitzung präsentiert hatten.

Durchgesetzt hat sich das Architekturbüro Graf und Kellner aus Oberferrieden gegen das örtliche Büro Bychelberg und gegen Architekt Thomas Hübner, der in Gsteinach in direkter Nachbarschaft des Standorts für die neue Kita wohnt.

Hübners Konzept für die Kita ist 3,5 Millionen Euro teuer, das von Architekt Reinhard Graf 2,9 Millionen und die von Roy-Arnim von Bychelberg projektierte Tagesstätte 2,4 Millionen Euro. Gut gefallen haben den Rathausfraktionen alle drei Vorschläge.

„Ansprechende Entwürfe“

Das betonten Thomas Kellermann für die SPD, Helga Schiel für die Grünen, Erwin Haubner für die Freien Wähler und Jürgen Hopf für die CSU. Durchwegs war von hervorragenden und ansprechenden Entwürfen die Rede. Innerhalb der Fraktionen hat man viele Aspekte in der vergangenen Woche gegeneinander abgewogen, die SPD hat sich anschließend auf den Vorschlag Grafs verständigt, die Grünen beschlossen, die Entscheidung jedem einzelnen Gemeindrat zu überlassen, ebenso wie die CSU. Die Freien Wähler fanden Bychelbergs Konzept am besten. Am Ende stimmten 12 Mitglieder des Gemeinderats für Grafs Pläne – und damit die Mehrheit des 20-köpfigen Gremiums.

Trägerschaft ist noch offen

Die von Graf vorgelegte Planung bestach für viele Gemeinderäte in erster Linie durch eine Brückenkonstruktion, die die gesamte Kita überspannt und den benachbarten Gsteinacher Waldspielplatz mit in das Projekt einbezieht. Die mit Gras bepflanzte Brücke verbindet den Vorplatz der Kindertagesstätte mit dem Spielplatz. Geschwungene Linien prägen die beiden nebeneinander liegenden Kita-Gebäude, in denen Krippe, Kindergarten und Hort untergebracht sind.

Wer nun die Trägerschaft über die neue Kita erhalten soll, ist noch offen, es gibt mehrere Bewerber, erläuterte Bürgermeister Ernstberger. Der Gemeinderat wird im November, spätestens im Dezember, eine Entscheidung fällen.

N-Land Alex Blinten
Alex Blinten