Karl-Heller-Stift in Röthenbach

Rohbau des neuen XXL-Altenheims steht

Das Bild zeigt (v. l.) Bürgermeister Klaus Hacker, Manfred Wolf, den Geschäftsführer Senioren und Pflege bei der Stadtmission Nürnberg, die drei Vorstandsmitglieder der Stadtmission Gabi Rubenbauer, Matthias Ewelt und Gudrun Dreßel, die Bauherren August Lotz und Paul Breitner sowie Architektin Linda Hirt vor dem Innenhof des hufeisenförmigen Baus. | Foto: Kirchmayer2017/10/Richtfest-Karl-Heller-Stift-Rothenbach-Breitner-und-Co.jpg

RÖTHENBACH — Sechs Monate nach der Grundsteinlegung wurde gestern das Richtfest des neuen Karl-Heller-Stifts im Neubaugebiet Steinberg II in Röthenbach gefeiert. Im August 2018 soll das Alten- und Pflegeheim, dass das alte gleichnamige Stift ablöst, fertig gestellt sein.

Bürgermeister Klaus Hacker betonte, wie schnell die Arbeiten an dem 25 Millionen Euro teuren Projekt voran gegangen seien. Er sprach von einem sehr guten Miteinander von Stadt, den Bauherren Paul Breitner und August Lotz sowie dem Betreiber, der Stadtmission Nürnberg.

Die baldigen Bewohner dürften sich auf „lichtdurchflutete Wohnungen“ freuen. Das Haus bietet 99 stationäre Pflegeplätze in Wohngruppen, davon 91 in Einzelzimmern und acht in einer „Pflegeoase“ für Menschen mit schwerer Demenz, 35 Service-Apartments sowie 32 betreute Wohnungen. Eine Großküche deckt nicht nur den Eigenbedarf im Haus ab, sondern soll auch die nebenan geplante Kita versorgen, so Bauherr Paul Breitner.

Die aktuell rund 100 Bewohner des alten Stifts hätten im Neubau „alle ihren Platz sicher, sofern sie möchten“, so Manfred Wolf von der Stadmission auf Nachfrage der PZ.

N-Land Andreas Kirchmayer
Andreas Kirchmayer