Freude im Röthenbacher Jugendzentrum

Neue Küche für das Juz

Freuen sich über die Küche (von links): Marina Petschack vom Stadtbauamt, Helmut Keller, Leiter des Jugendzentrums, Catherine Brandt (Sparda Bank), Bürgermeister Klaus Hacker und die Jugendbeauftragte Eva Gottschalk. | Foto: Brinek2018/09/juz-roth-kuche.jpg

RÖTHENBACH — Noch vor einiger Zeit dachte der Röthenbacher Stadtrat darüber nach, das kommunale Jugendzentrum zu schließen, nun hat es dank einer Spende der Sparda-Bank über 17 500 Euro eine neue Küche bekommen.

Nach dem politischen Hin und Her erfährt das „Juz“ spürbaren Aufwind sowohl bei der Nutzung durch Jugendliche wie auch bei der Ausgestaltung des Gebäudes in der Fischbachstraße. Da kam die Spende der Nürnberger Bank, von der unter anderem die Küche angeschafft wurde, sehr willkommen.
„Wir haben in der Vergangenheit beobachtet, dass immer mehr Jugendliche unmittelbar nach der Schule mit leerem Magen zu unserem ‚Youngster-Treff‘ kommen“, berichtete Helmut Keller, Leiter des Jugendzentrums bei der Spendenübergabe. Und weiter: „Dank der neuen Küche können wir aus der Not jetzt eine Tugend machen und gemeinsam mit den Kids deren Lieblingsspeisen kreieren. So lernen sie nicht nur neue Gerichte kennen und auf gesunde Ernährung zu achten, sondern auch im Team zu arbeiten und Gemeinschaft zu erleben.“

Catherine Brandt, Referentin für Unternehmenskommunikation bei dem Geldinstitut, griff das Stichwort auf: „Als Genossenschaftsbank machen wir uns für Gemeinschaft, Solidarität und gesellschaftliches Engagement stark.“ Das Geld stammte aus der Sparda-Weihnachts-Benefizaktion in Kooperation mit der Initiative „Freude für alle“ der Nürnberger Nachrichten. Insgesamt 52500 Euro, eingesammelt zwischen November und Januar, erhielten zu gleichen Teilen das Jugendzentrum, der Bund Naturschutz Nürnberg und das Mütterzentrum Fürth.

N-Land Hans Brinek
Hans Brinek