Amtseinführung in Pommelsbrunn

Schroll ist jetzt Pfarrer auf Lebenszeit

Pfarrer Johannes Schroll (kniend) wird von Dekan Werner Thiessen (rechts), Pfarrerin Judith Felsner (links) und Vertrauensfrau Evelyn Herger gesegnet. | Foto: F. Müller2019/01/Einfuehrung.jpg

POMMELSBRUNN – Mit einem festlichen Gottesdienst ist Pfarrer Johannes Schroll in sein Amt eingeführt worden. Dekan Werner Thiessen überreichte dem Geistlichen die Ernennungsurkunde der evangelisch-lutherischen Kirche in Bayern (ELKB).

Den Einzug der Geistlichkeit in die Laurentiuskirche begleitete der Posaunenchor mit Michael Ruder. Nach einem Liedvortrag des Kirchenchors mit Deborah Reichel sprach Evelyn Herger als Vertrauensfrau des Kirchenvorstands ihr Grußwort. Dekan Thiessen wies auf die über dreijährige Seelsorge des Pfarrers, damals auf Probe angestellt, hin. In dieser Zeit habe Schroll das Vertrauen der Gemeinde und des Kirchenvorstands erworben. Diese hätten mit Freude der Ernennung auf Lebenszeit zugestimmt. Die Urkunde der ELKB sei äußeres Zeichen dafür.

Durch Licht und Dunkel
Passend zum Sonntagsspruch, der sich auf das Licht Christi bezog, begleite ein Pfarrer die Gemeinde durch Licht und Dunkel. Nachbarpfarrerin Judith Felsner (Hartmannshof) und Evelyn Herger sprachen Fürbitten und Aufmunterungsworte. Zusammen mit dem Dekan spendeten sie mit Handauflegen den feierlichen Segen zur Amtsübernahme.

Thiessen erbat das gute Einvernehmen von Gemeinde und Pfarrer für die gemeinsame Zeit. Seine Predigt setzte die Botschaft der Sterndeuter in unsere Zeit. Diese waren neugierig, was das Licht des Sterns gebracht habe. Über die uralte Kraft dieser Erscheinung herrsche „große Freude“, die in unsere moderne Zeit zu erhalten sei.

Zum Schluss wurde zu einem Empfang ins Gemeindehaus eingeladen. Als Ehrengast freute sich Landrat Armin Kroder über die Bestätigung der guten Arbeit des Pfarrers in der Gemeinde durch die Amtsübergabe auf Lebenszeit. Pommelsbrunns Bürgermeister Jörg Fritsch erinnerte an den Einzug ins Pfarrhaus und die gewachsene vertrauensvolle Zusammenarbeit mit der Kirchengemeinde.

N-Land Franz Müller
Franz Müller