Die Tonic Sisters im PZ-Kulturraum in Lauf

Perfekte Show und charmante Songs

Eine Augenweide sind die Tonic Sisters. Und auch stimmlich machten die Damen was her. | Foto: M. Fischer2018/10/Tonic-Sisters.jpg

LAUF — „Let The Good Times Roll…Again“. Unter diesem Motto präsentierten die Tonic Sisters ihr neues Programm als Vorpremiere im PZ-Kulturraum. Mit bezaubernden Stimmen, einzigartigen Choreographien und orginellen Kostümen nahmen die vier Damen ihr Publikum mit auf eine Zeitreise „Back to the 50s and 60s“.

Die Tonic Sisters, das sind „Annie“ Nicole Lehnert, „Gil“ Nadja Lehnert, „Betty“ Martina Voigt und „Eva“ Nadine Lohmüller. Seit 2012 stehen die vier, die ihre Show als Hobby neben Beruf und Familie auf die Beine stellen, gemeinsam auf der Bühne. Im mit 100 Zuschauern ausverkauften PZ-Kulturraum zeigten sie nun zum ersten Mal ihr neues Programm, das sich ganz auf die Hits der 50er und 60er Jahre konzentriert.

Das in vier Akte aufgeteilte Stück ist extrem facettenreich und zeigt mit „Pretty & Sweet“ entzückende Songs und gefühlvole Balladen, mit „Fun & Sun“ dagegen tropische Surf-Beats und exotische Evergreens.

Im vom Publikum besonders gefeierten Teil „Hoppin‘ & Boppin‘“ drehen die Frauen dann mit rebellischem Rock’n’Roll, ansteckenden Twists und rockigem Doo Wop auf.

Edle Abendkleider und tropische Sommeroutfits

Für den Abschluss sorgte „Move & Groove“ bei dem die Sisters mit ihren variantenreichen Stimmen bei groovigem Soul, R&B und mitreißenden Motown-Klassikern ihr Können unter Beweis stellten. Neben den Liedern sind besonders die Kostüme herrausstechend: Edle Abendkleider wechseln sich ab mit tropischen Sommeroutfits und besonders ikonischen 60er Jahre Bluse- und Lederhosenkombinationen. Im Laufe des knapp dreistündigen Programmes performten die Tonic Sisters Songs wie „My Boyfriends Back“, „Da Doo Ron Ron“ oder „Be my Baby.“

In den kurzen Pausen gab es einen zweiteiligen Making-off Film zu sehen, der mit viel Witz und Selbstironie die Proben und Entstehungsgeschichte des aktuellen Programms zeigte und bei einem Blick hinter die Kulissen gleichzeitig das Verhältnis der Schwestern untereinander aufzeigt.

In dem Film wird deutlich: Es steckt verdammt viel Arbeit in so einer Show. Rund eineinviertel Jahre probten die Sisters das neue Programm ein, fast jedes Wochenende waren sie in dieser Zeit zusammen, oftmals bis zu zehn Stunden am Stück. Von den ersten Konzepten bis hin zum Fotoshooting, von der Choreographie über Marketing bis zur Kostümmaßscheiderung. Es gab viel zu tun. Am wichtigsten ist aber die Songauswahl. „Wir überlegen uns wie können wir alt mit neu Kombinieren und entscheiden uns dann für passende Songs“, so die Sisters.

Leidenschaft und Power

Regiseur Michael A. Tomis der seit Gründung der Truppe mit den Tonic Sisters zusammenarbeitet, lobt die Vier besonders für ihre unglaubliche Leidenschaft und Power, die sie mit sich bringen: „Die Mädels geben immer 100 Prozent und sind sich für nichts zu schade. Es macht einfach Spaß mit ihnen zu arbeiten. Besonders stolz ist Tomis auch auf die Entwicklung, die die Künstlerinnen im Laufe der Zeit gemacht haben: „Es wird immer besser.“

Diesem Urteil schloss sich auch das Publikum an. Andrea Schmidt aus Ottensoos wollte die vier Powerfrauen schon lange einmal auf der Bühne sehen: „Ich bin froh dass es jetzt endlich geklappt hat. Die Lieder in Kombination mit den Kostümen sind einfach super klasse.“ Auch Harald Müller der mit seiner Frau aus Nürnberg angereist war lobte: „Das ist wirklich sehenswert.

N-Land Max Fischer
Max Fischer