Kurt Eckstein feierte 70. Geburtstag

Mit ganzer Kraft für die Heimat

Alles Gute zum Geburtstag: MdB Marlene Mortler (links) hielt die Laudatio auf den Jubilar Kurt Eckstein. Ehefrau Lina bekam von MdL Norbert Dünkel Blumen. | Foto: Märtl2017/03/eckstein_70_3.jpg

NÜRNBERGER LAND – „Du hast mit kompetentem Handeln, einem zuverlässigen Blick für das Machbare und unaufgeregter Perfektion zahlreiche wichtige wirtschaftliche, soziale und kulturelle Projekte mit auf den Weg gebracht und dabei das politische und gesellschaftliche Leben nachhaltig bereichert und geprägt,“ lobte Bayerns Innenminister Joachim Herrmann den ehemaligen Landtagsabgeordneten Kurt Eckstein, der gestern seinen 70. Geburtstag feierte.

Der Innenminister ließ es sich nicht nehmen, die Glückwünsche dem Jubilar, der in den Räumen der Lebenshilfe in Lauf-Schönberg mit Familie, Verwandten, persönlichen Freunden, langjährigen Weggefährten aus der Politik und der örtlichen Bauernverbandsarbeit sowie CSU-Bürgermeistern und den Fraktionsmitgliedern des Altdorfer Stadtrats und aus dem Kreistag feierte, persönlich zu überbringen

In all den Jahren, in denen er Eckstein kenne, habe er festgestellt, dass Politik für Eckstein bedeute, mit Herz und Verstand bei den Menschen zu sein. Herrmann: „Du setzt Dich stets mit ganzer Kraft und innerer Überzeugung für deine Heimat ein, und die Menschen spüren das auch.

Mit einem Ständchen hatten die Gäste den Jubilar, der an diesem Tag viele Hände schütteln musste, hoch leben lassen. CSU-Kreisvorsitzender und MdL Norbert Dünkel begrüßte die geladenen Gäste, darunter den langjährigen Vorsitzenden des Haushaltsausschusses im Landtag, MdL a. D. Manfred Ach, Finanzstaatssekretär a. D. Hansgeorg Hauser, Bezirksrat Dr. Bernd Eckstein, stellvertretende Landrätin Cornelia Trinkl, die ersten Bürgermeister Erich Odörfer (Altdorf), Heinz Meyer (Burgthann), Günther Rögner (Engelthal), Konrad Rupprecht (Feucht), Michael Schmidt (Winkelhaid) sowie die 2. Bürgermeister Norbert Maschler (Lauf) und Peter Uschald (Hersbruck), Kreisbrandrat Norbert Thiel, BBV-Präsident und Kreisobmann Günther Felßner, Ehrenkreisobmann Helmut Schmidt, die bisherige Kreisbäuerin Betty Schmidt sowie Landwirtschaftsdirektor Werner Wolf.

Laudatio von Marlene Mortler

In ihrer kurzweiligen Laudatio würdigte Marlene Mortler sowohl Ecksteins standespolitisches Wirken für die Landwirtschaft („Dich zeichnet aus, dass du der traditionellen Landwirtschaft verbunden bist und bleibst.“)  als auch sein Engagement auf den verschiedensten politischen Ebenen. Letzteres unterstrich auch Innenminister Hermann. Durch seine vielfältige Arbeit in der Kommunalpolitik sei Eckstein nicht nur äußerst versiert und breit aufgestellt, sondern er habe diese wertvollen Erfahrungen 23 Jahre lang auch in verschiedenen Ausschüssen, Gremien und Arbeitskreisen im Bayerischen Landtag angebracht.

„Vor allem als Mitglied im Ausschuss für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten warst du mit deinem praxisnahen Fachwissen als Landwirt, Berufsschullehrer und stellvertretender Kreisobmann des Bayerischen Bauernverbandes in allen landwirtschaftlichen Angelegenheiten ein zuverlässiger und praxisnaher Ansprechpartner.“

Im Ausschuss für Staatshaushalt und Finanzfragen habe sich Eckstein einen Namen gemacht und immer mehr als das Notwendige geleistet. Dieses starke Engagement habe auch für den Landkreis Nürnberger Land viel gebracht, unterstrich Marlene Mortler, die Eckstein für diese „wichtige und wertvolle Arbeit für das gesamte Nürnberger Land“ dankte.

Dass er beim Bauernverband im Nürnberger Land „nur“ stellvertretender Kreisobmann wurde, lag daran, dass die damals bereits gestellten Weichen in eine andere Richtung  zeigten. Aber auch als Stellvertreter von Helmut Schmidt habe er von 1982 bis 2012 die Arbeit entscheidend mitgeprägt.

„Näher am Menschen“

In all den Jahren habe Kurt Eckstein aber auch auf seine Familie zählen können. „Deine Familie kann stolz auf dich und du stolz auf sie sein.“
Kurt Eckstein habe trotz seiner politischen Karriere nie die Bodenhaftung verloren. Er sei beliebt, gesellig, heimatverbunden, traditionsbewusst und ein begnadeter Netzwerker, zuverlässig, gutmütig und hilfsbereit, bisweilen aber auch – wenn es um die Sache geht – „stur und starrköpfig, kritisch und zornig“. Er habe das Motto der CSU „Näher am Menschen“ nicht nur gelebt sondern verinnerlicht.

Seinen Erfolg im Leben und bei der Arbeit könne man auch so zusammenfassen: „Lustig, listig, lästig.

Innenminister Joachim Herrmann formulierte es so: „Alle, die mit dir zusammenarbeiten, egal auf welcher Ebene und quer durch die Parteien, wissen: Du bist gradlinig, grundsatztreu und loyal. Das ist viel in der Politik.

Als langjähriger politischer Weggefährte und persönlicher Freund von Anfang an gratulierte Altdorfs Bürgermeister Erich Odörfer auch für die Fraktion der CSU im Stadtrat und Kreistag. Kurt Eckstein sei ein Mann der deutlichen Worte. „Das verstehen die Leute. Daraus spricht die Erfahrung und davon haben wir alle profitiert.“ Eckstein genieße über Parteigrenzen hohes Ansehen. Er habe die Altdorfer Stadtpolitik entscheidend mitgeprägt.

Der Jubilar dankte für die vielfältigen Glückwünsche und die Würdigungen. Und Eckstein wäre nicht Eckstein, wenn er dies nicht entsprechend hintersinnig kommentiert hätte: „Herr verzeih ihnen, dass sie so übertrieben haben, verzeih aber auch mir, dass es mir so gut gefallen hat.

Ein besonderer Dank galt seiner Frau Lina und den Kindern Andreas, Susi und Claudia, „die mich auch in schweren Zeiten getragen und unterstützt“ haben.“

N-Land Lorenz Märtl
Lorenz Märtl