Einführungsgottesdienst für Josef Renner in Neunkirchen

Spontaner Applaus für den neuen Pfarrer

Wolfgang Würker überreichte Josef Renner (l.) symbolisch den Kirchenschlüssel.2015/09/106987_EinfuehrungPfarrerJosefRennerNeunkSchluesselrochh_New_1442244669.jpg

NEUNKIRCHEN — Knapp zwei Wochen nach seinem Dienstbeginn wurde Pfarrer Josef Renner nunmehr offiziell in sein Amt als Seelsorger der Pfarrgemeinden Mariae Himmelfahrt Neunkirchen und Kreuzauffindung Kersbach eingeführt. Das Thema Kooperation von Christengemeinde und Pfarrer zu Gott hin zog sich wie ein roter Faden durch den Einführungsgottesdienst.

Viele Pfarrer, Prominente aus Politik und Wirtschaft und zahlreiche Gläubige, unter ihnen eine Busgruppe aus seiner früheren Pfarrei St. Michael in Johannis, feierten mit ihm diesen Tag. Vom Pfarrheim St. Marien zogen die geladenen Gäste und Mitbrüder mit 30 Ministranten bei feierlichem Glockengeläut und den Klängen der Neunkirchener Musikanten in die festlich geschmückte Pfarrkirche. Dort erhielt der neue Pfarrer gleich spontan Beifall der Gläubigen.

Dekan Wolfgang Angerer überreichte nach der Begrüßungszeremonie das Ernennungsschreiben. Angerer stellte den neuen Pfarrer noch einmal kurz vor (die PZ berichtete). In seiner Ansprache nannte er es eine wichtige Aufgabe, die Erfahrbarkeit Gottes verständlich zu machen. Pfarrer Renner gab dann die Bereitschaftserklärung ab, der Kirche, dem Wort Gottes und dem Wohl der Kirchengemeinde zu dienen.

Nach der Schlüsselübergabe durch Wolfgang Würker von der Kirchenverwaltung, der Kirchenpfleger Harald Lasser vertrat, folgte die Bereitschaftserklärung zur Zusammenarbeit von Pfarrer, Pfarrgemeinderat und Kirchenverwaltung. Am Altar überreichte Dekan Angerer dem neuen Pfarrer das Evangeliar.

Zu seiner Predigt hatte Josef Renner einen Bund roter Luftballons mitgebracht. Er erklärte, dass es heute bei Trauungen oft Brauch sei, rote, herzförmige Luftballons als Symbol für die Verbindung zweier Menschen steigen zu lassen. Jeder solle von der Liebe zueinander wissen. Diese Gedanken übertrug er auf das Zusammenleben in der Pfarrgemeinde, die zuerst zwei Aufgaben habe:

– als christliche Gemeinde, Gott zu suchen, um ihn ganz persönlich zu entdecken, und

– Gott erfahrbar zu machen. In der Ökumene gelte: „Achtet einander und begegnet euch auf Augenhöhe.“

Mit dem sukzessivem Abschneiden der Luftballons verband er jeweils einen Wunsch für die Zukunft der Gemeinde. Die Überreichung des Tabernakelschlüssels deutete die dritte Aufgabe des Pfarrers, die Sakramentenverwaltung, an. Der vorher schon übergebene Kirchenschlüssel stand symbolhaft für seine Aufgabe als Verwaltungschef, das überreichte Evangeliar für die Verkündung und Interpretation von Gottes Wort.

Es schlossen sich launige Grußworte an, unter anderem von Pfarrgemeinderatsvorsitzendem Peter Wischniowski, Stefan Alexander, dem leitenden Pfarrer des Pfarrverbundes, vom evangelischen Kollegen Hans Weghorn, die Bürgermeister Martina Baumann (Neunkirchen), Klaus Falk (Ottensoos) und stellvertretender Landrat Norbert Reh. Der Grundtenor der Grußworte war die Freude und Bereitschaft für eine gute Kooperation.

Nachher wartete im Pfarrheim St. Marien für alle ein kleiner Imbiss. Viele Gläubige nahmen die Gelegenheit zum Plausch wahr.

Marianne Rochholz

N-Land Pegnitz-Zeitung
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