Ein Feuerwerk zum 25. Neunkirchener Sommerfest

Ein 15 Minuten langes Feuerwerk hatte die Gemeinde zum 25. Jubiläum des Sommerfestes spendiert.Foto: Seidenkranz2010/06/sommerfest_neunkirchen_feuerwerk.jpg

NEUNKIRCHEN — Ein Hochfeuerwerk war der Höhepunkt des dreitägigen Sommerfestes in Neunkirchen, das heuer zum 25. Male stattfand. Das im letzten Jahr geänderte Konzept kam auch heuer gut an: Das Festzelt war nicht der Mittelpunkt der Veranstaltung, sondern der freie Platz, um den herum die Vereine ihre Stände aufgebaut hatten.

Das kleinere Zelt hatte den großen Vorteil, dass es an den Abenden stets voll war und dadurch gute Stimmung aufkam. Das zeigte sich bereits am Freitagabend. Der DSKB eröffnet die Festtage mit Böllerschüssen. Dann stach Bürgermeister Kurt Sägmüller mit dem Vereinskartellvorsitzenden Gerhard Schäfer und dem Repräsentanten der Brauerei Wolfshöhe, Thomas Kraus, das Fass an. Besondere Gäste waren die Vertreter der Partnergemeinde Triebes in Thüringen. Die Musikgruppe „Frankenlandecho“ heizte die Stimmung im Zelt an, die Leute stellten sogar die Bänke auf die Tische.

In einer Regenpause wurde das Hochfeuerwerk gestartet. Was sich den zahlreichen Besuchern hier bot, hatte Neunkirchen noch nicht erlebt. 15 Minuten lang wurden unzählige farbenfrohe Raketen unterschiedlichster Art in den Abendhimmel geschickt. Das Feuerwerk hatte die Gemeinde Neunkirchen als ihren Beitrag zum 25. Sommerfest gespendet.

Am Samstag begann der Festbetrieb um 14 Uhr. Vor allem der Autoskooter und das Kettenkarussell hatten es den Kindern und Jugendlichen angetan. Die Senioren des Ortes waren in dieser Zeit Gäste der Gemeinde Neunkirchen und füllten das gesamte Zelt.

Bei Kaffee und von Gemeindebürgern selbst gebackenen Kuchen wurden sie verwöhnt. Die Bedienung hatte die Gemeindejugend übernommen. Musikalisch wurden die Senioren von Willy Rastätter (Akkordeon) und Tobias Stammler (steierische Harmonika) betreut.

Das Wetter meinte es am Nachmittag besser als am Vortag, so dass man auch im Freien sitzen konnte. Die Gruppe „Baglin“ spielte am Abend.

Am Sonntag gab es morgens die Frühschoppen mit traditionellem Weißwurstessen. Die Feuerwehr Neunkirchen stellte am Nachmittag verschiedene Geräte im Einsatz vor. Für die Kinder gab es das Spielmobil. Die Agenda-Gruppe informierte über ihre Arbeit, zeigte ihre Projektarbeit und bot eine Kletterwand. Beteiligt am Sommerfest waren der Kindergarten Neunkirchen, der ASB Kinderhort, der Heimat- und Geschichtsverein Neunkirchen, FFW Neunkirchen, die Spielvereinigung Neunkirchen-Speikern, der SV Kersbach, CSU, FWG und SPD.

Mit der Gruppe „Silverband“ klang das gemeindliche Sommerfestes aus, das einst auf Antrag der SPD von Peter Pinzer ins Leben gerufen wurde, weil beim Kirchweihfest im August viele Bürger im Urlaub sind.

N-Land Franz Semlinger
Franz Semlinger