Rückersdorfer ist FDP-Direktkandidat

Neuner will in den Landtag

Der Rückersdorfer Andreas Neuner (l.) tritt für die FDP im Stimmkreis Nürnberg-Ost bei der Landtagswahl an, Alexander Liebel (r.) will in den Bezirkstag. | Foto: Privat2017/11/fdp-landtagskandidaten-neuner-liebel.jpg

RÜCKERSDORF/NÜRNBERGER LAND (fdp) — Der Rückersdorfer Andreas Neuner ist der Direktkandidat der FDP im Stimmkreis Nürnberg-Ost für die Landtagswahl im kommenden Jahr. Als Direktkandidat bei der Bezirkstagswahl tritt Alexander Liebel aus Nürnberg an.

Vier Bewerber mit unterschiedlichen politischen Schwerpunkten stellten sich den Wahlberechtigten für den Stimmkreis Nürnberg-Ost nacheinander vor. Danach entwickelte sich eine angeregte und qualitativ hochwertige Fragerunde. Erst in einer Stichwahl konnte sich der Rückersdorfer Andreas Neuner dann klar durchsetzen.

Neuner konnte auch mit seiner Erfahrung punkten: 2009 kandidierte er für den Bundestag im Wahlkreis Nürnberg-Nord, 2017 für den Wahlkreis Roth-Nürnberger Land. Der 1968 in Nürnberg geborene Immobilienunternehmer arbeitet nebenberuflich als Stadtführer in Nürnberg.

Zum Stimmkreis Nürnberg-Ost gehören neben den östlichen Stadtteilen Nürnbergs auch Rückerdorf, Schwaig und Feucht. Und genau hier läge schon immer sein Lebensmittelpunkt, so Neuner in seiner Vorstelltung: Er ist in Rückersdorf aufgewachsen und in Nürnberg zur Schule gegangen und habe deshalb auch hier seinen Freundeskreis und die wichtigsten Geschäftskontakte.

Engagement für Bildungspolitik

Im Landtag möchte sich Andreas Neuner in erster Linie in der Bildungspolitik engagieren: „Viele marode Schulgebäude müssen saniert werden, hier müssen auch Gelder von Land und Bund fließen.“ Entscheidend für „weltbeste Bildung“, die die FDP schon bei der Bundestagswahl eingefordert hatte, seien mehr Lehrer und kleinere Klassen, egal in welchem Schulmodell. Hochrechnungen zufolge, verliere ein bayerischer Gymnasiast im Lauf seines Schullebens ein ganzes Schuljahr durch ausgefallene Unterrichtsstunden. Das dürfe nicht sein, so Neuner. Daher laute sein Ziel: „Weniger Modelldiskussionen, dafür aber die Einstellung von mehr Lehrern!“

Danach wurde Alexander Liebel einstimmig als FDP-Kandidat für den Bezirkstag gewählt. Der 67-jährige Nürnberger ist pensionierter Oberstudiendirektor und leitete lange eine berufsbildende Schule in Nürnberg. Von 1988 bis 1994 war er Bezirksrat, davon vier Jahre Vorsitzender des Schulausschusses.

Als Wahlkreisbewerber für den Landtag wurden außerdem Sebastian von Meding aus Schwaig und für den Bezirkstag Günter Musall aus Lauf nominiert. Im gemeinsamen Wahlkampf will sich Meding vor allem für die Industriepolitik und Musall für Handwerk und Gewerbe einsetzen.

N-Land Pegnitz-Zeitung
Pegnitz-Zeitung