48 von 79 Reihenhäusern am Röthenbacher Ortsrand stehen

Neubaugebiet Steinberg II nimmt Gestalt an

In „serieller Bauweise“ entstehen die Reihenhäuser im Neubaugebiet Steinberg II. Gut die Hälfte der Häuser steht im Rohbau. | Foto: Buchner-Freiberger2018/11/neubaugebiet-steinberg-2-roth-hauser.jpg

RÖTHENBACH — Das Neubaugebiet „Steinberg II“ in Röthenbach nimmt allmählich Gestalt an. Von den 79 geplanten Reihenhäusern stehen 48 im Rohbau.

Derzeit werden die Fassaden gedämmt. Den zeitintensiveren Teil nimmt der Innenausbau in Anspruch, wie Achim Behn, Pressesprecher der Deutschen Reihenhaus AG in Köln, mitteilt. Wenn das Wetter mitspielt, soll Ende des Monats mit den Bodenplatten für die letzten 31 Reihenhäuser begonnen werden. „Nach dem jetzigen Stand der Dinge werden wir die ersten Häuser in der zweiten Jahreshälfte 2019 an die neuen Besitzer übergeben können“, so Behn.

Für 40 der derzeit 48 im Bau befindlichen Reihenhäuser stehen schon Käufer fest, was laut der Deutschen Reihenhaus AG voll den Erwartungen und Erfahrungen entspricht. Die größte Gruppe der bisherigen Käufer im Wohngebiet „Am Waldrand“, wie das Projekt offiziell heißt, kommt mit 15 Familien aus Nürnberg, gefolgt von 13 aus Röthenbach. Das freut vor allem Bürgermeister Klaus Hacker: „Wir sind froh, Familien in der Stadt halten zu können, die bisher kein geeignetes Grundstück gefunden haben.“

In den kommenden Wochen wird außerdem mit den Arbeiten an der inneren Erschließungsstraße begonnen, die Mitte 2019, rechtzeitig zur Übergabe der ersten Häuser, fertig sein soll. Im Frühjahr startet dann der Bau der Mehrfamilienhäuser entlang der Werner-von-Siemens-Allee mit insgesamt 52 Wohnungen. Dabei handelt es sich um die ersten Geschosswohnungsbauten, die die Deutsche Reihenhaus AG in Bayern errichten wird. Wie die Reihenhäuser entstehen auch diese in einer sogenannten seriellen Bauweise. Das bedeutet, die kompletten Fassadenteile und Wände werden in einem Betonwerk vorgefertigt, inklusive zum Beispiel Schlitzen für die Leitungen, und dann vor Ort auf der Baustelle zusammengesetzt. Vorteile dieser standardisierten Bauweise sind laut Achim Behn die niedrigere Fehlerquote und die Geschwindigkeit, mit der gebaut werden kann.

Stadtmission baut Kindergarten

Teil des Neubaugebiets soll auch ein Kindergarten sein, der unmittelbar hinter dem kürzlich eingeweihten Altenheim entstehen wird. Die Stadtmission Nürnberg wird diese Einrichtung nicht nur betreiben, sondern auch bauen. Ursprünglich war hier die Breitner&Lotz-Projektgesellschaft als Investor vorgesehen, die auch das Seniorenheim realisiert hat. Zurzeit werde das Konzept für die Kindertagesstätte überarbeitet, sagt Klaus Hacker gegenüber der PZ. Baubeginn wird im kommenden Jahr sein. Ein geplanter Spielplatz soll von der Kita und den Anwohnern gemeinsam genutzt werden können.

Zum Neubaugebiet „Am Wald­rand“ wird außerdem ein Car-Sharing-Projekt gehören, so der Bürgermeister. Hierfür sollen zwei E-Autos angeschafft werden, die sich die Anwohner bei Bedarf ausleihen können.

N-Land Stefanie Buchner-Freiberger
Stefanie Buchner-Freiberger