Kongresszentrum und Wohnungen

Millionen-Investition in Rummelsberg

„Hier sind die Tiefgaragen geplant“, erläutert Klaus-Peter Weber. Die sind dringend nötig, weil es rings um das Baugrundstück zwischen Hotel Anders und neurologischer Klinik keinen Raum für Stellplätze gibt. | Foto: Blinten2018/09/Rummelsberg-Weber.jpg

RUMMELSBERG – Nachdem der Schwarzenbrucker Klaus-Peter Weber für die Rummelsberger Diakonie bereits die Waldwohnanlage mit einem Planungsbüro konzipiert und als Generalunternehmer gebaut hat, investiert er jetzt eine zweistellige Millionensumme in die Erweiterung des Hotels Anders und in den Bau von Wohnungen auf dem Areal des ehemaligen Feierabend-Hauses (wir berichteten). Mit der Erteilung der Baugenehmigung rechnet der Geschäftsmann im November. Anfang kommenden Jahres sollen dann die Bauarbeiten beginnen.

Auf dem Grundstück des ehemaligen Rummelsberger Altenheims wird Weber neben der Erweiterung des bestehenden Hotels auch ein Kongreßzentrum, Wohnungen und Appartements bauen. Die Mietpreise, das kann der Unternehmer schon jetzt sagen, werden unter den ortsüblichen Mieten liegen. Die Kalkulation des Projekts lasse diese Aussage schon vor Baubeginn zu, betont Weber und verweist auf die Waldwohnanlage, bei der die Mieten ebenfalls vergleichsweise günstig sind.

Hier wohnen sowohl Angestellte der Rummelsberger Diakonie wie auch Mieter von außerhalb. „Wir sind hier auf dem freien Wohnungsmarkt“, erläutert Weber. Die Mietobjekte stehen nicht exklusiv den Rummelsbergern zur Verfügung. Weil es rings um das Baugrundstück neben dem Hotel Anders keinen Raum für Stellplätze gibt, löst man das Problem mit dem Bau zweier großer Tiefgaragen.

Aufträge für regionale Firmen

Beauftragt mit den Bauarbeiten hat Weber ausnahmslos Firmen aus der Region. Als privater Investor braucht er sich nicht mit Ausschreibungen zu plagen und kann die für ihn tätigen Firmen selbst auswählen. Aus seiner Sicht ganz wichtig dabei: Das örtliche und regionale Handwerk erhält die Aufträge. „Wir fördern damit die Firmen vor Ort und sichern Arbeitsplätze.“ Außerdem bleibe das Geld in der Region und stärke damit die hiesige Kaufkraft.

Auf der freien Fläche neben dem bestehenden Hotel stand einst das Altenheim Feierabendhaus. Jetzt wird das Hotel erweitert und erhält ein Kongresszentrum, außerdem werden hier Appartments entstehen. | Foto: Blinten2018/09/Rummelsberg-Porjekt-Weber.jpg

In der Waldwohnanlage sind die Hälfte der Mieter Mitarbeiter in den Einrichtungen der Diakonie in Rummelsberg. Viele von ihnen mussten vorher aus der Umgebung ins Diakonie-Dorf pendeln. Deren Umzug in den Schwarzenbrucker Ortsteil trägt auch zum Abbau der Verkehrsbelastung auf der B 8 bei.

Wohnungen sind begehrt

Die neuen Wohnungen, die zwischen Hotel Anders und neurologischer Klinik entstehen, sind begehrt. Schon jetzt gibt es zahlreiche Anfragen bei der Diakonie von Mitabeitern, die künftig am Ort wohnen wollen. Das kann, wenn alles perfekt läuft, schon ab April 2020 möglich sein. Der Zeitplan sieht jedenfalls bei einem Baubeginn im Januar kommenden Jahres die Fertigstellung im Frühjahr 2020 vor.

N-Land Alex Blinten
Alex Blinten