Fragen zur Wahl

Luca Scharf, FDP

Luca Scharf, FDP | Foto: Avisio München2018/10/FDP-Luca-Scharf-Landtag-511-Wahl-2018-Foto-Avisio-Munchen.jpg

NÜRNBERGER LAND — Am Sonntag, 14. Oktober, wird ein neuer Landtag gewählt. Wir haben die Direktkandidaten im Stimmkreis Nürnberger Land von insgesamt sieben Parteien nach ihren Positionen zu zentralen Wahlkampfthemen befragt. Im Folgenden kommt Luca Scharf zu Wort. Der 1998 in Lauf geborene kaufmännische Angestellte kandidiert für die FDP.

1. Was wollen Sie als Abgeordneter in München für den Landkreis Nürnberger Land bewegen?
Ich möchte mich vor allem für die Stärkung des ländlichen Raums stark machen. Dazu gehören der Ausbau des Öffentlichen Personennahverkehrs und der Ausbau eines flächendeckenden Glasfasernetzes.

2. Was sind Ihre zwei wichtigsten Schwerpunkte in der Landespolitik?
Ein weiteres Anliegen ist die Stärkung der beruflichen Bildung. Das Angebot muss sich verbessern. Gerade im Hinblick auf den Fachkräftemangel.

3. Seit Jahren ist ein Rechtsruck in der Politik in Deutschland und Europa zu beobachten. Sehen Sie hier eine Gefahr für die Demokratie? Wenn ja, was sollte dagegen in Bayern oder vor Ort im Landkreis unternommen werden?
Ich sehe darin eine große Gefahr für unsere Demokratie. Die Politik kann diese Entwicklung ändern, wenn sie für klare Ordnung und einen liberalen Rechtsstaat einsteht und die Probleme unserer Zeit wie die Rentenentwicklung und den Pflegenotstand in Angriff nimmt.

4. Auf der einen Seite suchen viele Betriebe im Nürnberger Land dringend Auszubildende und Mitarbeiter, auf der anderen Seite werden immer wieder gut integrierte Flüchtlinge abgeschoben. Sehen Sie einen Ausweg aus diesem Dilemma?
Ein Einwanderungsgesetz, das klar zwischen Asyl und Zuwanderung differenziert und Chancen ermöglicht, würde das Problem lösen. Es würde auch dem Rechtsruck den Wind aus den Segeln nehmen.

5. Der Mangel an bezahlbarem Wohnraum greift von den Städten ins Umland über. Welche Maßnahmen wollen Sie ergreifen, damit Mieten und Grundstückspreise nicht ins Unermessliche steigen?
Den Mangel an bezahlbarem Wohnraum sehe ich mit großer Sorge. Hier fordert die FDP eine Entlastung bei der Grund­erwerbssteuer. Außerdem muss mehr in den sozialen Wohnungsbau investiert werden.

N-Land Pegnitz-Zeitung
Pegnitz-Zeitung