Raiba-Weihnachten

Kreisliga 2/Kreisklasse 4

Torgala in der Scherau

Oliver Eichenmüller steuerte zum 7:1-Torfestival der SpVgg Diepersdorf gegen die Reserve des SK Lauf (links Fabian Rauh) drei Treffer bei. | Foto: Keilholz2017/10/spvggdiepersdorfsklaufII.jpg

LEINBURG – Die SpVgg Diepersdorf ist auf Kurs. Mit einer wahren Torgala im Derby gegen den SK Lauf II unterstrichen die Scherauer ihre Ambitionen. Eine Etage tiefer in der Kreisklasse 4 mussten die beiden anderen Moritzberg-Teams dagegen am Sonntag schmerzhafte und auch unnötige Niederlagen hinnehmen.

Kreisliga 2 Erlangen/Pegnitzgrund: SpVgg Diepersdorf – SK Lauf II 7:1 (3:0) – Das Spiel der Nachbarn begann durchaus ansehnlich. Beide Mannschaften konnten mit Warnschüssen erste gute Zeichen setzen. Nach 13 Minuten bekam Nico Weber auf der linken Seite einen langen Ball, den er mustergültig in die Mitte ablegte, wo Martin Wießler nur noch zum 1:0 einschieben musste. Die Gastgeber legten sofort darauf nach. Nach einem Freistoß durch Nico Weber war Alexander Stengel in der Mitte komplett blank und köpfte mustergültig ins lange Eck ein. Nachdem das Spiel dann eine Weile etwas an Tempo und Torraumszenen nachließ, erhöhte die SpVgg Diepersdorf in der 33. Minute sogar auf 3:0. Mit einem Steilpass hebelten die Scherauer die komplette Abwehr aus, Eichenmüller musste nur noch einschieben. Fast im Gegenzug ein erstes Lebenszeichen der Laufer. Bürner tankte sich über rechts durch, traf aber nur den Pfosten.

Wieder war es in der 52. Minute Nico Weber, der parallel zur Abwehrreihe einen Traumpass auf Oliver Eichenmüller auspackte. Dieser stand wieder alleine vor von der Grün, und versenkte sicher zum 4:0. Im selben Takt ging es weiter. Nach einem feinen Doppelpass zwischen Trainer Daniel Wolf und Martin Weißler schoss letzterer zum 5:0 ein. Der SK Lauf gab sich trotz des hohen Rückstands nicht auf. Nach einem Gewühl im Strafraum der Diepersdorfer konnte Fischer aus kürzester Distanz zum 5:1 einschießen.In der 69. Minute profitierte Patrick Schmidt nach einer Ecke von einer unglücklichen Abwehr der Laufer Hintermannschaft und fand sich völlig allein vor Keeper von der Grün wieder. Diese Chance ließ er sich nicht entgehen und stellte den alten Abstand wieder her. Nach einer schöne Kombination über Dominik Distler und Daniel Wolf, kam dann die Kugel zu Oliver Eichenmüller, der seinen dritten Treffer des Tages erzielte.

 

Kreisklasse 4: TSV Lauf – TV Leinburg 2:0 (1:0) – Titelfavorit TSV Lauf lässt zu Hause gegen Leinburg nichts anbrennen und fährt einen unspektakulären 2:0-Sieg ein. Lauf bestimmte das Geschehen von Anfang an und erspielte sich kontinuierlich Torchancen. Nach zwei vergebenen Möglichkeiten fasste sich Neuert in der 27. Minute ein Herz und startete seinen Alleingang in Richtung Leinburger Gehäuse. Von der Mittellinie aus konnte niemand Neuert stoppen und dieser schloss sein Solo zum 1:0 ab.

In der zweiten Halbzeit wurde der TV Leinburg etwas mutiger, blieb vor dem Tor jedoch ungefährlich. Eine gute Viertelstunde vor Ende der Begegnung kam Szikals 2:0 der Vorentscheidung gleich. Ein Eckball wurde nicht aus dem Strafraum geklärt, fiel vor Szikals Füße und dieser staubte zum 2:0 ab. Leinburg machte in den Schlussminuten nur noch durch zwei Platzverweise auf sich aufmerksam. Erst musste Betker wegen Meckerns frühzeitig gehen, anschließend folgte ihm Hormess für ein taktisches Foul.

 

SV Neuhaus/Rothenbruck – FSV Weißenbrunn 2:0 (1:0) – In Neuhaus ging es am Sonntag ordentlich zur Sache: Sieben Gelbe Karten gab es in dem Spiel gegen Weißenbrunn – und eine Gelb-Rote noch dazu. Außer den ersten beiden Verwarnungen verteilte der Schiedsrichter alle in der äußerst hitzigen neunminütigen (!) Nachspielzeit. Fußball gespielt wurde davor auch noch: In der 39. Spielminute flankten die Gastgeber den Ball in den Strafraum, dort prallte er am FSV-Spieler Christoph Liebel ab und flog von da unaufhaltsam ins Weißenbrunner Tor. Das Eigentor der Gäste markierte gleichzeitig den 1:0-Pausenstand.

In der 55. Minute zielte Ersin Akkaya von der linken Strafraumecke aus 16 Meter stramm ins rechte Eck. Torwart Matthias Hecht war auf dem Posten, aber die Kugel rutschte ihm durch die Hände. Auch Weißenbrunn hatte Chancen, vergab diese aber zu leichtsinnig. Die Mannschaft leistete sich darüber hinaus zu viele Abspielfehler und vergab so die drei Punkte in der Fremde.

N-Land Der Bote
Der Bote