Schwerer Unfall bei Diepersdorf

Frontalcrash mit Folgen

Die Fahrerin erlitt mittelschwere Verletzungen, so dass die Helfer bei der Rettung besonders vorsichtig vorgehen mussten. | Foto: Feuerwehr2017/04/unfall-schwaig-diepersdorf1.jpg

DIEPERSDORF – Am Freitagmorgen kam zu einem schweren Verkehrsunfall auf der Verbindungsstraße zwischen Diepersdorf und Schwaig, auf dem es bereits am Tag zuvor einen Zusammenstoß zwischen einem Motorradfahrer und einem Pkw gegeben hatte.

Bei einem Frontalzusammenstoß zwischen einem Opel und einem BMW wurde eine junge Frau mittelschwer und ein junger Mann leicht verletzt. Zunächst wurde die zuständige Feuerwehr Schwaig um 7.34 Uhr alarmiert, auf Anforderung von Kreisbrandrat Norbert Thiel wurde aber auch die Freiwillige Feuerwehr Diepersdorf durch die Leitstelle nachalarmiert.

26-Jährige geriet auf Gegenfahrbahn

Nach dem bisherigen Stand der Ermittlungen war die 26-jährige Opel-Fahrerin, die von Diepersdorf kam, ins rechte Bankett von der Fahrbahn abgekommen und musste wohl gegenlenken, wobei sie auf die Gegenfahrbahn geriet und mit dem 25-jährigen Schwaiger zusammenstieß, der in Richtung Diepersdorf unterwegs war. Die Ermittlungen zu genauen Unfallursache sind jedoch noch nicht abgeschlossen. Der Lenker des BMWs konnte nach dem Crash noch selbstständig aussteigen und war ansprechbar. Er wurde bis zum Eintreffen des Rettungsdienstes durch die Freiwillige Feuerwehr Schwaig betreut.

Zur weiteren Abklärung der Unfallursache sucht die PI Altdorf noch Zeugen. | Foto: Feuerwehr2017/04/unfall-schwaig-diepersdorf2.jpg

Die Fahrerin des Opel Corsa schien schwerere Verletzungen aufzuweisen, so dass nach Rücksprache mit dem Notarzt eine schonende Rettung durch den Kofferraum erforderlich war. Die Feuerwehr Schwaig bereitete diese Maßnahme professionell vor und holte die Frau sicher aus dem Wagen, die Kameraden der FF Diepersdorf unterstützten ihre Kollegen dabei. Die 26-Jährige wurde zur Behandlung ins Klinikum Süd gebracht, der leichter verletzte BMW-Lenker kam zur Beobachtung in die Laufer Klinik.

Flüssigkeiten wurden abgebunden

Ferner wurden der Brandschutz sichergestellt und ausgetretene Flüssigkeiten abgebunden. Die beiden Fahrzeuge waren nicht mehr fahrbereit, der gesamte Totalschaden wird auf etwa 15.000 Euro geschätzt.

Die beiden eingesetzten Feuerwehren errichtenden jeweils eine entsprechende Totalsperrung in ihren Ortschaften, die über zwei Stunden andauerte, denn die Polizei forderte im Rahmen der Spurensicherung noch einen Polizeihubschrauber an, um ein Übersichtsbild von dem Unglücksort zu erhalten.

Vor Ort koordinierten die Rettungsmaßnahmen Kreisbrandmeister Wolfgang Dümmler, Kreisbrandmeister Christian Falk, der Rettungsdienst und Beamte der Polizeiinspektion Altdorf.

Die Polizei Altdorf bittet etwaige Zeugen, sich unter Telefon 09187/95000 zu melden.

N-Land Gisa Spandler
Gisa Spandler