Projektmanager will Leinburger Bürgermeister werden

CSU schickt Kraußer ins Rennen

Thomas Kraußer (2.v.l.) Ist der Bürgermeisterkandidat der CSU, rechts neben ihm die CSU-Fraktionschefin im Kreistag, Cornelia Trinkl, und Bezirksrat Dr. Bernd Eckstein, links der Landtagsabgeordnete Norbert Dünkel.2017/03/krausser.jpg

LEINBURG – Nun hat auch die CSU ihren Kandidaten für das Amt des Bürgermeisters der Gemeinde Leinburg nominiert: Thomas Kraußer, Ortsvorsitzender der CSU Leinburg, wird ins Rennen geschickt.

Einstimmig nominierte die CSU Leinburg am Freitag bei der gut besuchten Nominierungsversammlung im Landgasthof Löhner in Diepersdorf Thomas Kraußer zum Bürgermeisterkandidaten. Der 47-jährige Projektmanager aus Oberhaidelbach, der seit drei Jahren dem Gemeinderat Leinburg angehört, ist damit der dritte Bewerber um das Amt des ersten Bürgermeisters in Leinburg.

Kraußner gibt sich kämpferisch

In seiner Vorstellung gibt sich Thomas Kraußer kämpferisch und erklärt gegenüber der Versammlung: „Ich arbeite mit all meiner Kraft und Konsequenz an dem Vorhaben Bürgermeister zu werden. Ich finde es sehr wichtig, dass die Bürger zwischen drei Kandidaten wählen können.“

Diese Möglichkeit sei ein Grundprinzip unserer Demokratie, so Kraußer. Es gebe kein perfektes System. Aber von allen Systemen sei die Demokratie das beste. Demokratie müsse aktiv gelebt werden und das sieht der Bewerber um das Bürgermeisteramt als seine Aufgabe an: „An erster Stelle kommt für mich zwar die Familie, aber danach gleich meine Heimat. Um diese so schön, lebens- und liebenswert zu erhalten und zu verbessern, stelle ich mich zur Wahl!“

„Dienstleister der Gemeinde“

Sein Konzept überschreibt der Kandidat mit dem Motto: „Aktiv zuhören – gemeinsam und leidenschaftlich die Zukunft unserer Heimat gestalten.“ Nicht als Beruf, sondern als „Berufung“ will er das angestrebte Amt des „Dienstleisters der Gemeinde“ verstanden wissen. Dabei sieht er es als seine Aufgabe, nicht nur auf Probleme zu reagieren, sondern zielstrebig zu agieren.

Im Anschluss stellte Thomas Kraußer auch seine wichtigsten Ziele vor. Ganz wichtig sei es, die Finanzen fest im Griff zu behalten. Für ein familiengerechtes Leinburg liegt ihm der bedarfsgerechte Ausbau des Betreuungsangebotes für Kinder sehr am Herzen. Er verspricht auch immer ein offenes Ohr für die Anliegen der Senioren und der jugendlichen Mitbürger zu haben.

Erhalt der Ortsfeuerwehren

Überhaupt denkt er an Dorfgespräche zu allen zentralen Projekten und eine breite Einbeziehung der Bevölkerung. Vereinsförderung und volle Unterstützung des ehrenamtlichen Engagements sowie der Erhalt der sieben Ortsfeuerwehren sind für ihn unverzichtbar. Weitere Eckpunkte sollen eine bürgerfreundliche Umgestaltung des Rathauses vom Verwaltungsamt hin zum Dienstleistungszentrum und die Wahrung der Balance zwischen der Schaffung neuer Baugebiete und dem Schutz der Heimat und Naherholungslandschaft sein.

Im nun beginnenden Wahlkampf wird Kraußer in allen Ortsteilen persönlich seine Ziele vorstellen. Nach der einstimmigen Wahl gehörten auch die Vertreter der CSU auf Kreis-, Bezirks- und Landesebene Cornelia Trinkl, Bernd Eckstein und Norbert Dünkel zu den ersten Gratulanten. Sie sicherten dem Kandidaten ebenso ihre vollste Unterstützung zu wie auch die anwesenden Mitglieder des CSU Ortsverbandes Leinburg und die Kollegen aus der Gemeinderatsfraktion.

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