Vorschau Kreisklasse 4

Bleibt der Trend Leinburgs Friend?

Nach drei Siegen in Folge wollen Julian Heyn und der TV Leinburg, wie hier bei Schwaig II auch im Derby, bei der Diepersdorfer Reserve alles in die Waagschale werfen, um als Sieger vom Platz zu gehen. | Foto: Keilholz2018/10/DSC05506-1.jpg

LEINBURG – Im Nachbarderby zwischen der Reserve der SpVgg Diepersdorf und dem TV Leinburg scheinen momentan alle Vorteile bei den Gästen zu liegen. Während Aufsteiger Diepersdorf mit der Hypothek von fünf Niederlagen in Folge ins Vorrundenfinale geht, hat sich die Opcin-Elf mit drei Siegen gegen das Schlusstrio der Kreisklasse 4 auf etwas festeren Boden bringen und von der Abstiegszone absetzen können. Der FSV Weißenbrunn hat zum Auftakt einer „Englischen Woche“ den TSV Lauf zu Gast, der wie der FSV bisher weit hinter den Erwartungen zurückgeblieben ist.

Die SpVgg-Reserve hofft im Derby auf ein Ende des Negativlaufs. Momentan ist das Selbstvertrauen nämlich ziemlich angeknackst. So ist für Co-Trainer Dominik Geiger auch die Niederlage in Lauf zu erklären.

Gegen den Nachbarrivalen von der anderen Seite der Scherau dürfte allerdings keiner der Spieler einer besonderen Motivation bedürfen. Co-Trainer Geiger, der selbst wegen einer Erkältung ausfällt, setzt seine Hoffnung darauf, dass das Derby zur rechten Zeit kommt, um die Wende zu schaffen. Geiger: „Wir wollen gegen Leinburg die Punkte unbedingt bei uns behalten“.

Geiger weiter: „Das ist eines der Spiele, auf die sich alle nach dem Aufstieg gefreut haben“. Dieser hofft darauf, dass nach der 0:4-Pleite gegen Weißenbrunn nicht auch das nächste Derby verloren geht.

Was allerdings gegen die SpVgg-Reserve spricht, ist die äußerst mickrige Heimbilanz. Von sieben Heimspielen konnte nur eines gewonnen werden – gegen die Schwaiger Reservisten reichte es zu einem hauchdünnen 2:1-Sieg – die restlichen sechs gingen allesamt verloren.

Ganz anders ist die Stimmungslage beim TV Leinburg. Nach zuletzt drei Siegen ist das auch mehr als verständlich. Spielertrainer Denis Opcin zeigt sich mit der aktuellen Situation und wie seine Elf zuletzt aufgetreten ist, zufrieden. Opcin: „Die Richtung stimmt“. Oder um es mit Uli Hoeneß zu sagen: „The trend is your friend!“ Die Leinburger gehen entsprechend selbstbewusst ins Derby und wollen an die letzten Spiele anknüpfen. Opcin: „Mit einem Sieg können wir Boden gut machen und uns Luft nach unten verschaffen“.

Magere Heimbilanz

Der FSV Weißenbrunn steht vor einer wichtigen Woche. Nach dem überzeugenden und – ein Blick auf die Tabelle genügt – wichtigen 3:0-Sieg bei der SG Am Lichtenstein wollen Alexander Pfarherr und seine Elf gegen den TSV Lauf nachlegen und die magere Heimbilanz aufpolieren.

Der einzige Heimsieg – im ersten Heimspiel gelang der Pfarherr-Elf gegen den SV Neuhaus ein 7:3-Kantersieg – liegt über zwei Monate zurück. Spielleiter Karlheinz Kunz: „Es wird Zeit, dass wir endlich wieder einmal daheim gewinnen“.

Die Stimmung in der Mannschaft ist gut. Kunz weiter: „Die Mannschaft ist nicht so schlecht, wie wir momentan dastehen“. Diese Lorbeeren ihres Spielleiters müssen Kapitän Markus Beutin und seine Mitspieler jetzt nur auch endlich einmal daheim in die Tat umsetzen.

Für den FSV wäre ein Heimsieg auch insofern wichtig, um etwas mehr Lockerheit in die nächsten Spiele zu gehen. Und da wartet auf die Elf von Spielertrainer Alexander Pfarherr an Allerheiligen das Nachholspiel bei der SpVgg Weigendorf/Hartmannshof (in Hartmannshof), dem sich am darauffolgenden Sonntag zum Rückrundenauftakt das Derby gegen den TV Leinburg anschließt.

N-Land Manfred Keilholz
Manfred Keilholz