Arbeiten an Weihnachten

Laufer Polizisten freuten sich über ruhigen Dienst an Heiligabend

Die Beamten der Laufer Polizei hatten an Heiligabend einen ruhigen Dienst. | Foto: Kirchmayer2017/12/Weihnachten-bei-Polizei-Lauf-Diebstgruppenleiter-Norbert-Lachner.jpg

LAUF — An Heiligabend entspannt mit der Familie feiern ist längst nicht jedem vergönnt. Ob Krankenschwester, Taxifahrer oder Polizist, für einige Berufe heißt es arbeiten statt besinnliche Stunden verbringen.

Bei der Laufer Inspektion wurde zumindest der Aufenthaltsraum etwas weihnachtlich dekoriert. Ein Adventskranz schmückt den Tisch der Nachtschicht, die sich von 19 Uhr bis sieben Uhr früh für Einsätze bereit hält. Wer selbst Frau und Kinder hat, wird bei der Dienstplanbesprechung bevorzugt behandelt, verrät Dienstgruppenleiter Norbert Lachner. Sauer sind die Kollegen, die Dienst haben, aber nicht. „Ich habe kein Problem damit, an Heiligabend zu arbeiten“, sagt ein Beamter. „Natürlich wäre man gerne daheim bei der Familie, aber andere gehen vor.“

Ein Kollege ergänzt, auch die Polizei sei so etwas wie eine Familie, man sei also auch an Weihnachten gern beisammen. Der Wunsch der Beamten nach einem zumindest ruhigen Nachtdienst ging an Heiligabend in Erfüllung. So blieb genug Zeit für eine gemeinsame Brotzeit und die eine oder andere Tasse Kinderpunsch.

N-Land Andreas Kirchmayer
Andreas Kirchmayer