Laufer Internetunternehmen investiert 2,5 Millionen Euro

Bisping 4.0 startet noch heuer mit eigenem Bürogebäude

Schon im November soll das neue Bürogebäude bezogen werden.2016/05/pz-118539_bispingrechenzentrumplanbild.jpg

LAUF (fi) — Das Laufer Internet- und Telekomunikations-Unternehmen Bisping & Bisping errichtet im Gewerbegebiet Lauf Süd ein neues innovatives Bürogebäude mit Hochleistungsrechenzentrum. „Bisping 4.0“ hat Geschäftsführer und Inhaber Johannes Bisping das Großprojekt beim Spatenstich überschrieben, in das der europaweit tätige Mittelständler rund 2,5 Millionen Euro investiert. Schon Ende 2016 sollen die insgesamt 45 Mitarbeiter des vor 25 Jahren in Lauf gegründeten Unternehmens aus der Altstadt in die neuen Räume umziehen.

Gemeinsam mit seinen Brüdern Benedikt Bisping (Bürgermeister und Teilhaber) und Matthias Bisping (Geschäftsführer), nahm Johannes Bisping bei Sonnenschein und vor zahlreichen Gästen den Spaten in die Hand und startete offiziell den Neubau. Entstehen wird das dreigeschossige Niedrig-Energie-Gebäude mit einer Nutzfläche von über 1200 Quadratmetern im Nordosten des Gewerbegebietes, auf einer noch freien Fläche zwischen S-Bahnlinie, B-14-Umgeh-ung und der Brücke der Christoph-Treu-Straße. Das Gebäude nutzt die Abwärme aus dem Rechenzentrum, Geothermie und weitere innovative Techniken in Zusammenhang mit Nachhaltigkeit und Klimaschutz.

„Wir sind gewachsen, haben uns tatsächlich von der ,kleinen Bude‘ zum doch respektablen Mittelständler entwickelt mit heute über 2000 gewerblichen Kunden“, so Johannes Bisping. Da sei es nur konsequent, sich räumlich aber auch organisatorisch neu aufzustellen, gemäß der Philosophie „Form follows function“, erläuterte der Chef dann das Innenleben des Hauses, das „Strukturen für attraktive zukunftsorientierte Arbeitsplätze für das Team und weitere Mitarbeiter“ schaffen soll.

Zunächst wären da die modernen Bürowelten mit offenen und geschlossenen Arbeitsbereichen in der Bisping & Bisping-Lounge und auf der Skylounge sowie ein Network Operation Center. Dann soll im Gebäude noch ein Digitaldruck-Center entstehen, schließlich ist ein Bisping & Bisping-Standbein weiterhin die Werbe- und Marketingbranche, vom Foto – der
Unternehmenskeimzelle – bis zur
Geschäftsausstattung.

Das Herzstück des Hauses aber, und hier kommt der sonst so angenehm gerade und schnelldenkende Geschäftsführer sogar ein wenig ins Schwärmen, „das wird das Hochsicherheitsrechenzentrum auf allerhöchstem Niveau“. Hochsichere Versorgung, redundante Glasfaserleitungen, doppelt abgesicherte Stromversorgung plus Diesel-Notstromversorgung und eine Profilöschanlage sind die Highlights, Johannes Bisping könnte noch mehr aufzählen. Denn schließlich sollen später viele hundert Server, die heute noch in Nürnberg oder anderen Rechenzentren stehen, nach Lauf umziehen. „Um hier eine sichere erste oder zweite Heimat für die sensiblen Daten von Unternehmen, Behörden und Banken zu werden“.

Benedikt Bisping freute sich über den Spatenstich als Bürgermeister („gut für die Stadt“), als Teilhaber („ein echtes Familienunternehmen“) und für die Mitarbeiter, die lange auf das neue Haus warten mussten. Er erinnerte aber auch daran, dass das Bauvorhaben im Stadtrat einstimmig und von allen Behörden sehr schnell vorangebracht worden sei. Und Architekt Klaus Damovsky lobte den Bauherren über den grünen Klee: „Man kann es in Sachen Vorbereitung und Ablauf nicht mehr besser machen. Bisping & Bisping ist eine heiße Truppe, da muss man sich anstrengen um wirklich mithalten zu können.“

Als Internet-Service-Provider und Carrier realisiert Bisping & Bisping Internetzugänge, vernetzt Unternehmen und Standorte, bietet Domains und Hosting. Das Unternehmen betreibt mehrere tausend Kilometer eigene Glasfaserstrecken und Rechenzentren in Nürnberg Frankfurt, Berlin, Wien oder Zürich.

Die drei Brüder Benedikt, Johannes und Matthias Bisping (mit Helm) und Mitarbeiter beim Spatenstich.
Die drei Brüder Benedikt, Johannes und Matthias Bisping (mit Helm) und Mitarbeiter beim Spatenstich. | Foto: Fischer2016/05/pz-118540_bispingrechnezentrumspatenstich.jpg
N-Land Pegnitz-Zeitung
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