Fußball Bezirksliga Nord:

Kantersieg und herbe Packung – Bezirksligisten in Torlaune

Der SK Lauf machte durch Maik Gunawardhana (links) das 1:0, danach war Schluss mit lustig gegen Türkspor Nürnberg. Die Gäste schlugen den Sportklub am Ende überdeutlich mit 5:1. Foto: A. Gumann2018/05/SKL-Turkspor-Schmidt.jpg

ERLANGEN/PEGNITZGRUND (lf) — Der SK Lauf muss sich im direkten Duell mit Türkspor Nürnberg wohl endgültig vom Relegations-Aufstiegsplatz verabschieden. Nach der 1:5- Heimniederlage steht der Sportklub auf dem 6. Tabellenplatz der Bezirksliga Nord, zwei Punkte vor der Spielvereinigung Hüttenbach. Hüttenbach fertigte den ASV Zirndorf zu Hause mit 6:2 ab.

SK Lauf – Türkspor Nürnberg 1:5 (1:1)– Mit einer heftigen 1:5- Schlappe gegen Türkspor Nürnberg muss der SK Lauf wohl die letzten Hoffnungen auf Platz zwei begraben. In einer temporeichen Partie waren es im ersten Durchgang noch die Laufer die in Führung gingen, Hofmanns Flanke fand Gunawardhana in der Mitte und dieser nickte ein. Anschließend meldete sich erstmals Nürnbergs Toptorjäger Yüce zu Wort und glich aus. Nach einem Ballverlust wurde Yüce am langen Pfosten bedient und drückte das Leder über die Torlinie. Pech für Lauf dann kurz vor der Pause. Cittadinis Freistoß verfehlte das Ziel knapp und landete am Pfosten. Nach dem Seitenwechsel leistete sich Lauf zu viele Fehler in der Abwehr. In der 52. Minute schlug Yüce erneut zu und brachte den Sportklub erstmals ins Hintertreffen und mit dem Rückstand ging auch der Spielfluss verloren. Die Partie war zerfahren und die Gastgeber schafften es nicht mehr genügend Druck aufzubauen. Die Entscheidung fiel in der 84. Minute. Nach einem eigenen Freistoß wurde Lauf gnadenlos ausgekontert und Buttenhauser schloss ab. Der ehemalige Laufer Sögütlü machte das Ergebnis am Ende überdeutlich. Zwei Tore in der Nachspielzeit bedeuteten den 1:5- Endstand.
Tore: 1:0 (20.) Gunawardhana; 1:1 (32.) Yüce; 1:2 (52.) Yüce; 1:3 (84.) Buttenhauser; 1:4 (90+1) Sögütlü; 1:5 (90+3) Sögütlü SR: Thomas Raßbach Zuschauer: 50.

SpVgg Hüttenbach – ASV Zirndorf 6:2 (2:0)– Nach der enttäuschenden Derby-Niederlage gegen den FC Hersbruck war Hüttenbachs erste Mannschaft auf Wiedergutmachung aus. Von der ersten Minute an trat die Spielvereinigung mit viel Leidenschaft auf und belohnte sich durch den Toptorjäger der Liga früh. Matthias Gruner erlief einen Befreiungsschlag seines Bruders Stefan, scheiterte zunächst am Torwart aber köpfte den Abpraller schließlich ein. Elterlein erhöhte nach zahlreichen ungenutzten Hüttenbacher Chancen in der 36. Minute auf den hochverdienten 2:0- Pausenstand. Auch nach dem Seitenwechsel ließen die Platzherren nicht nach und von Zirndorf war nach wie vor nichts zu sehen. Nach Kombination über Grüner und Elterlein machte Matthias Gruner sein zweites Tor. Das Spiel schien gelaufen, Hüttenbach war aber noch nicht fertig. Elterlein lieferte anschließend noch seine Treffer zwei und drei ab, ehe die Gäste beim Stand von 5:0 erstmals zum Zug kamen. Gleich zweimal musste Schiedsrichter Gawlik auf den Elfmeterpunkt gegen Hüttenbach zeigen. Beide Male lief Schmitt an und verwandelte. Der Rückstand blieb für eine Aufholjagd jedoch zu groß und so war es Gruner der mit seinem dritten Tor zum 6:2 den Endstand markierte.
Tore: 1:0 (10.) M. Gruner; 2:0 (36.) Elterlein; 3:0 (56.) M. Gruner; 4:0 (59.) Elterlein; 5:0 (67.) Elterlein; 5:1 (73./FE) Schmitt; 5:2 (78./FE) Schmitt; 6:2 (90.) M. Gruner SR: Roland Gawlik Zuschauer: 100.

FSV Stadeln – SV Schwaig 1:2 (0:1) — Im Aufstiegsrennen leisteten sich die in der Rückrunde im Stile einer Wundertüte daherkommenden Stadelner nach zuletzt fünf Partien ohne Niederlage in Folge wieder eine Heimpleite und müssen sich jetzt wohl auf ein weiteres Jahr in der Bezirksliga einstellen. Der zeitige Führungstreffer spielte Schwaig zudem in die Karten. Der Tabellenachte, der unlängst seinen Trainer Helmut „Alu“ Rahner für eine weitere Spielzeit an sich band, zog sich weit in die eigene Hälfte zurück und lauerte auf weitere Kontermöglichkeiten. Der FSV indes versuchte, mit Dominanz und druckvollem Spiel zum Erfolg zu kommen und hatte Pech, als Angelo Walthier nach 21 Minuten nur die Latte traf. Viele Abschlüsse dieser Güte gelückten den Platzherren gegen weiterhin konsequent verteidigende Gäste allerdings nicht. Ein an Thilo Abudo verschuldeter Foul­elfmeter führte schließlich zum Stadelner Ausgleich, der jedoch nur vorübergehender Natur war. Sebastian Riese, kurz zuvor noch Verursacher des Elfmeters für den FSV, sorgte für den zu diesem Zeitpunkt überraschenden Treffer zum 1:2 und somit für den etwas schmeichelhaften Schwaiger Dreier. mwil
Tore: 0:1 (2.) Mrkos, 1:1 (75.) Reischl, 1:2 (86.) Riese. SR: Andreas Heidt. Zuschauer: 300.

N-Land Pegnitz-Zeitung
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