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Jungstörche entwickeln sich prächtig

Elternstorch Karl mit den beiden Jungen im Nest am Laufer Marktplatz. | Foto: Klausen2018/05/Lauf-Karl-mit-Jungen.jpg

LAUF – Nun können auch die Laufer Jungstörche am Marktplatz über den Nestrand blicken und ihre Welt von oben erkunden. Wie Storchenliebhaberin Tina Klausen stetig beobachten konnte, sind es wohl zwei Jungstörche im Nest.

Besonders gut kann man dies beobachten, wenn ein Wechsel der beiden Elternvögel stattfindet. Durch das bekannte Klappern der Eltern über die Ankunft ihres Partners freuen sich auch die Jungen über den gelandeten „Futterexpress“.

Während der Altstorch, der bisher aufpasste, die „Kinderstube“ verlässt, um weiteres Futter heran zu schaffen, übernimmt der neu angekommene Elternstorch die Fütterung. Dabei kann man gut sehen, wie sich die hungrigen Jungen nach dem Schnabel des Elternstorchs gleichzeitig strecken.

Wenn die Jungstörche etwa drei bis vier Wochen alt sind, werden sie schon mal allein im Nest gelassen damit die Eltern zusammen auf die Futtersuche machen können. Dabei hält sich aber stets ein Elternvogel in der Nähe auf, um bei Gefahr durch mögliche Angreifer schnell bei den Jungen zu sein.

Mäuse sind Hauptnahrungsmittel

Einige Wiesen wurden frisch gemäht, was Meister Adebar dabei hilft, genügend Futter für die Jungen zu finden. Und auch später können sie im frisch gemähten Gras die Mäuse besser entdecken, die Hauptnahrung für die Aufzucht der Jungstörche. Vor Traktoren haben Störche übrigens keine Angst, da sie wissen, dass sogleich eine Menge Futter abfällt.

Anna und Winfrieds vier Jungen aus Ottensoos geht es soweit gut. Sie wachsen und gedeihen. Die derzeitigen Regenschauer sind nicht schlimm, solange es keinen Dauerregen gibt und die Jungen in den Regenpausen wieder trocknen können.

N-Land Pegnitz-Zeitung
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